Boochie

30. Juli 2009

Heute schon geBOOCHT?
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Lieber Freund des KUBB, BOULE, BOCCIA, du musst dich warm anziehen, denn nun wird ein neues Outdoor-Spiel euch ein Stück Rasen- oder Strandfläche entwenden. BOOCHIE wird es genannt und im Hause Zoch produziert, ist allerdings eine amerikanische Lizenz von Gamewright. Der Boochie ist ein zwölfseitiger Schaumstoffwürfel, der als „Schweinchen” dient. Nun muss jeder der vier Mitspieler versuchen mit seinem Ball (ähnelt einem Jonglierball) oder dem Ring möglichst nah an dem Boochie zu werfen, ideal ist es, wenn der Ring den Boochie einfängt. Jetzt gibt es Punkte, 2 für den Nächstliegenden, einen für den zweitplazierten. Auf dem Würfel stehen aber auch noch Anweisungen, um an Bonuspunkte zu kommen, etwa wenn der Ball näher als der Ring am Boochie liegt, bekommt man einen Extrapunkt. Dieser Punktwert wird auf seiner Actionuhr festgehalten. Wer zuerst 11 Punkte eingesammelt hat, gewinnt. Aber diese Actionuhren haben es in sich, dazu schalten wir live zur ersten Berliner BOOCHIE-Meisterschaft:

„Ja, meine lieben Zuhörer, hier geht es ganz hart zur Sache. Frau I. aus B. ist gerade am Zug. Was wird sie uns diesmal zeigen, ihre eingeworfene Pirouette in der letzten Runde sorgten schon für Begeisterungsstürme unter den Zuschauern. Aber was wird das? Sie wirft den Ball hoch und schlägt ihn….
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Autsch, der ging wohl in die Zuschauermenge und landete mit einem lauten Klatsch am Kopf eines Gastes. Das ist dann wohl nicht nah genug am Boochie. Jetzt sehen wir gleich Herr O. aus B. Er wirkt hochkonzentriert und … wendet sich vom Boochie ab? Das ist hart, er muss rückwärts werfen. Aber gar nicht sooo schlecht, zumindest keinen Zuschauer getroffen. Herr R. aus B. ist der Nächste in der Reihenfolge. Er setzt sich in den Schneidersitz und wirft. Das ist einfach, das ist simpel, entsprechend gut ist das Ergebnis. Der letzte Teilnehmer, Herr P. aus B. schreitet zur Abwurflinie und lässt sich in den Liegestütz fallen und wirft dann den Ball, sportlich, sportlich.
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Nun werden schnell noch die zweiten Wurfobjekte genutzt, wobei Herr O. beim Rückwärtswurf knapp die Torte verpasst, Frau I. feststellen muss, dass der Ring sich nicht so gut schlagen lässt, Herr R. einen Krampf beim neuerlichen Schneidersitz bekommt und Herr P. feststellt, dass ein Liegestütz auch zum Hexenschuss führen kann. Nun schreiten alle zur Punktvergabe.
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Der Boochie gibt Bonuspunkte für das weitentfernteste Objekt, was Frau I. zu der Bemerkung verleitete, dass der Zuschauer ihren geschlagenen Ball wohl unrechtmäßig aufgehalten hätte. Aber schön, noch hat niemand die 11 Punkte, so dass die nächste Runde mit Herrn O. aus B. beginnt. Der neue Punktestand auf der Actionuhr führt diesmal zu einer neuen Aktion. Ein Raunen geht durch die Menschenmenge. Ich muss mir erstmal einen besseren Beobachtungspunkt suchen. Nein, das ist hart. Er muss mit dem Kopf auf den Boden aufsetzen und….”
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Ich glaube das reicht, um zu verstehen, dass die Actionuhren, je nach Punktestand, die Wurfvariante vorgibt. Und jede Uhr hat andere Varianten. Da wird gekickt, mit dem Ellenbogen geschlagen, rückwärts geworfen und so weiter und so fort. Teilweise etwas genauere Anweisungen wären zwar hilfreich gewesen, aber mit einem guten Schuss Einigungswillen überwindet man auch diese Hürde. Grundsätzlich haben alle sehr viel Spaß, sowohl die Spielenden wie auch die Zuschauer.
BOOCHIE von Forrest-Pruzan Creative, Zoch Verlag, 2-4 Spieler

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 17:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Peters Spielecke abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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