Spielabend, 25.05.
Abermals spielten zwei Runden. Andreas, Manfred und Ralf gaben sich ein “Agricola – Die Moorbauern”. Die Enttäuschung von unserer allerersten Partie Moorbauern teilten sie nicht, aber ein unbedingtes “Muss” ist es auch nicht, so der Tenor. Es gefiel allen und dauerte auch nur erstaunliche zwei Stunden.
In meiner Runde lag ein “A Brief History Of The World” auf dem Tisch, da wir ursprünglich zu sechst waren und ein Spätkommer alles durcheinander wirbelte… Sodann ein History zu viert. Naturgemäß kommen weniger Völker ins Spiel bei weniger Mitspielern. Es bleiben dann Nischen, die Hauptstadt Karthago z.B. blieb das ganze Spiel unbehelligt und in Indien reichten über viele Runden zwei Gebiete, um die doppelten Punkte einzustreichen. Zeitweise lagen wir alle nur ein Punkt von einander entfernt, dann ging die Schere doch auseinander und Renè´s Bedenken, in der vorletzten Runde vorne zu liegen, bedeutet eine schlechte Abschlußplatzierung, erwies sich als unbegründet. Es bleibt ein unterhaltsames Glücksspiel mit einem Hauch von Weltgeschichte und Strategie und konnte uns alle wiederholt begeistern!
Im Anschluß fanden wir alle zu einem “Kopf an Kopf” zusammen. Trotz der großen Runde dauerte dieses Pferderennspiel nur eine Stunde. “Flocke” lag wie oft weit vorn und fast alle wetteten auf den Gaul. Als er auf den letzten Feldern doch noch eingeholt wurde und abgeschlagen nur als dritter mit einer lausigen Quote ins Ziel ging, da war der Katzenjammer bei vielen Wettenden groß… René versuchte es nur mit den Wetten und erwarb keinen einzigen Klepper. Zum Sieg reiche es dafür nicht. Die Preisgelder sind doch üppig und geben ein reiches Unterfutter für die Schlußabrechnung. Ein Glücksspiel pur, welches immer wieder für viel Spass sorgt!