Spielabend, 15.06.
Da ich verreist war, fand sich eine kleine Runde bei Andreas zusammen. Über ihre Partie “Imperial 2030″ zu viert kann ich eine Handvoll Informationen aus zweiter Hand geben. Unser aller Liebling in einer Update-Version, spannend war die Frage, ist es besser?
Zu den wesentlichen Unterschieden gehört sicher der Spielplan, welcher abgesehen von der Welt- anstelle der Europakarte, viel mehr neutrale Zonen und Seegebiete umfasst und durch seine Struktur allen Mächten raschen direkten Kontakt ermöglicht, wohingegen vorher z.B. Frankreich sehr wenig mit Russland oder UK mit Österreich zu tun hatten.
Der Spieler, der kein Land führt, kann ein Land, das über das Investitionsfeld zieht, zur Ausschüttung zwingen. Das kam wohl nicht vor, wurde aber als Variante geschätzt.
Der Bonus bei der Steuer ist nicht mehr von einer Steigerung der Steuereinnahmen abhängig.
Die höchste Landesaktie hat jetzt einen Kaufpreis von dreißig und nicht mehr fünfundzwanzig.
Die Überschreitung von mehr als drei Feldern auf dem Aktionsrad ist jetzt deutlich teurer geworden.
Die neuen Regeln sollen dazu führen, dass das Spiel schneller gespielt werden kann und einen einfacheren Einstieg bietet. Beide Aspekte wurden verneint. Es ist nicht besser und nicht schlechter als sein Vorgänger. In der Grundregel bleibt das Investor-Problem. Damit meine ich die Situation, dass der Spieler, der als letztes investieren darf, einen deutlichen Vorteil gegenüber allen anderen Spielern besitzt und der, der als nächstes dran wäre, mit Sicherheit nicht der Gewinner ist. In einer Variante wird vorgeschlagen, dass immer alle kaufen dürfen und keiner mehr das Geldgeschenk erhält.