Spielabend, 31.08.

2. September 2010

Zu viert spielten wir diesmal ein “Small World” von “Days of Wonder”. Mit allen aktuell verfügbaren Ausbausätzen: “Frauenpower”, “Verflucht”, den Ereigniskarten und den Anführern. Die neuen Völker und Eigenschaften sorgen natürlich für mehr Varianten, nur ein oder zwei Völker kamen doppelt rein. Der Elfenbeinturm der Priesterinnen ist nett, wird das Volk  aufgegeben, können alle verbliebenen Einheiten zu einem Turm zusammen gezogen werden, welcher soviele Punkte zählt, wie er Einheiten hat. Ein verlockendes Ziel für meinen Drachen, leider stand der Turm am Rand der Karte und bis ich mich durch Gerhards Skeletthorden gebissen hatte, war mein Volk der Kobolde (11 Einheiten im Grund, auch ein neues Volk!) leider schon komplett ausgelaugt…  Dem steht gegenüber, dass permanent gefragt wird: “Was können die? Wofür ist die Fähigkeit? Was können die nochmal?” Das ufert etwas aus und frisst Spielzeit. Die Ereigniskarten bringen eine Unberechenbarkeit ins Spiel, die vielen zu glückslastig erschien. Es kann vorkommen, dass alle aktiven Völker in die Tonne getreten werden müssen oder eine Runde nicht gewertet wird. Dann gibt es auch Belanglosigkeiten wie, alle verlieren ein Gebiet oder die Sümpfe zählen einen Punkt mehr diese Runde. Von allen Erweiterungen wurde diese als am unwichtigsten eingestuft. Die Anführer sind ein hübsches Schmankl: Jeder kann bei Übernahme eines Volkes einen Anführer für einen Siegpunkt dazu kaufen. Dieser zählt wie eine reguläre Einheit. Er kann aber von anderen Spielern gefangen genommen werden. Für einen Siegpunkt ist er frei zu kaufen. Verzichte ich darauf, ist der Gefangene dem Fänger am Spielende zwei Siegpunkte wert. Nette kleine Idee! Im ganzen dauerte es mit allem  zu lange und ist in dieser Fassung etwas für die Fans, die es immer wieder gerne auf den Tisch holen.

Am Nebentische wurde “Lokomotive Werks” von Winsome Games gedaddelt. Christian brachte es mit und zu dritt wurde dieses salopp als rechenintensives Lokomotivenkniffel bezeichnet. Beim Blick rüber sah ich die Köpfe rauchen, Geldscheine und Züge wechselten hin und her, Würfel wurden auf dem Spielplan platziert, mehr kann ich nicht dazu sagen, als das es durchaus zu gefallen wusste.

Zum Schluss fanden wir uns am großen Tisch zusammen für eine Runde “Time´s up!”, den Ausbausatz “Game Geek Expansion”. Bei Game Geek geht es, wie auch nicht anders zu erwarten, nur um Spiele und Menschen aus der Spielszene. Das war für uns genau das richtige! Manche Autoren machten es ein wenig schwerer, die Häufung von Dungeon Spielen auch: Dungeon Twister, Dungeons & Dragons, Dungeonquest und Descent waren dabei… Time´s up! ist und bleibt ein super Spiel!

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 2. September 2010 um 16:10 Uhr veröffentlicht und wurde unter Dienstagsrunde abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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