Spielabend, 03.01.

5. Januar 2012

Gerhard bekam zu Weihnachten ein “Lancaster” von Queen Games geschenkt und wollte dies gern spielen. Mit ihm am Tisch saßen noch Manfred, Ralf und René.

Im Anschluß wurde nochmals “Pax” gespielt, welches Ralf vor einigen Wochen schon mal mitbrachte. Im ersten Durchgang ließen wohl einige Fehler das Spiel etwas unrund laufen. Allerdings gaben alle dem Spiel eine zweite Chance und dabei wusste es wohl zu überzeugen.

In meiner Runde waren noch Christian, Deniz und Lucas dabei. Die Geschichte der “Dungeon Lords” wird fortgesetzt mit “Dungeon Petz”. Der gleiche Verlag, Autor und Graphiker sind am Werk. Während wir bei Dungeon Lords jeder für sich ein Verlies aufbauten und uns gegen die heranrückenden Helden wappneten, müssen wir diesmal mit einer Koboldfamilie einen Zooladen betreiben und Monsterwelpen aufziehen. Diese sollen sich bei Wettbewerben auszeichnen und möglichst punkteträchtig an die Dungeon Lords verkauft werden. Sehr detailverliebt ist das Material, auf dem großen Spielplan kann den Kobolden bei allerlei Schabernack zugesehen werden. Die Regel ist wieder mal sehr unterhaltsam geschrieben, allerdings zu Lasten der Übersicht…Die Aktionsfolge der Spieler wird über einen verdeckten Versteigerungsmechanismus gesteuert. Der Erwerb neuer Welpen gehört dazu. Diese müssen in einem Käfig untergebracht werden. Jeder startet mit einem und kann weitere kaufen, welche unterschiedlich geartet sind. Manche verkraften es besser, wenn das Monster zaubert oder aggressiv an den Gittern rüttelt, andere sind mit integriertem Spielplatz. Unsere kleinen Lieblinge haben Vorlieben. Sie sind verfressen, verspielt, aggressiv oder zaubern. Sie können aber auch krank werden oder den Käfig voll kacken. All diese Bedürfnisse müssen die Handvoll Kobolde erledigen und nebenbei die Viecher fitt machen für Wettbewerbe, bei denen verschiedene Fähigkeiten bewertet werden. Gelagertes Fressen wird schlecht mit der Zeit, sind die Zäune nicht stark genug, dann hauen die Monster ab, spielt keiner mit ihnen, dann leiden sie… Alles unter einen Hut zu bekommen ist die hohe Kunst und nicht selten ist man froh, wenn irgendein Dungeon Lord den ungeliebten kleinen Racker aus Käfig drei endlich gekauft hat… Dungeon Petz ist ausgesprochen witzig und sehr stimmungsvoll umgesetzt, allerdings machen die vielen Kleinigkeiten, die es zu beachten gilt, das Spiel etwas chaotisch, unübersichtlich und frickelig. Das ist der Eindruck nach einer Partie, beim nächsten Mal hätten wir alles sicher besser im Griff, aber so leicht lassen sich die schnuckligen Kuschelmonster nicht kontrollieren…

Im Anschluß daran spielten wir noch ein “Rallyman”. Ein pfiffiges Autorennspiel mit variablen Spielplänen von einem Würfelsystem gesteuert. Für jeden Gang gibt es einen eigenen Würfel. Ich kann jeden Würfel einzeln werfen und rechtzeitig abbrechen, falls die Anzahl der Gefahrensymbole eine kritische Grenze erreicht oder alle mit einem Mal, um Zeit zu gewinnen, mit dem Risiko, von der Bahn abzukommen. Für jeden Würfel geht es ein Feld vorwärts, in den Kurven dürfen jeweils bestimmte Würfel nicht benutzt werden. Ein ungewöhnlicher Bewegungsmechanismus, welcher Freunden von Rennspielen durchaus ein Blick auf dieses Spiel werfen lassen sollte.

 

 

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 5. Januar 2012 um 18:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Dienstagsrunde abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Einen Kommentar schreiben:

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben. Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*