Spielabend, 01.08.

3. August 2017

Frisch erschienen ist „Der Pate: Corleone´s Imperium“ von Eric Lang, in der deutschen Version bei Asmodee. Lucas, Patrick und René waren noch mit von der Partie. Jeder spielt eine Mafiafamilie und will nach vier Runden das meiste Geld beiseite geschafft haben. Eng an die Verfilmung von Coppola angelehnt, sind sämtliche jeweiligen Familienmitglieder der Geschichte entnommen und einzeln moduliert. Nur die Gangster für die Schmutzarbeit sehen bei allen Familien gleich aus. Diese setzen die Spieler in den sieben Bezirken in und um Manhattan ein. Zweck ist es, Karten zu sammeln, die zur Erfüllung von Jobs gebraucht werden. Bestimmte Felder erlauben, Geld im Koffer zu verstecken. Dafür hat jeder einen kleinen Metallbehälter, in welchem auch erledigte Jobs landen. Die Familienmitglieder müssen auf die Schnittpunkte von mehreren Bezirken und greifen damit auf zwei bis vier Aktionen zu, statt nur auf einer, wie die Gangster. Am Rundenende müssen die Handkarten reduziert werden, das tut oft weh und es gibt für Mehrheiten von Spielerfiguren Kontrollmarker der Bezirke. Fortan kassiert der Kontrolleur bei Gangsteraktionen mit. Anstelle des Einsetzens können Jobs erfüllt werden, das bringt Geld und erlaubt auf dem Brett kräftig die Mehrheiten zu verändern, zusätzliches Geld zu verschieben oder die anderen zu beklauen. Konfrontation wird groß geschieben bei „Der Pate“, das muss man schon mögen. Die erfüllten Jobs sind immer wieder für Überraschungen gut. Bis zum Ende war nicht klar, wer führt und alle lagen sehr dicht beieinander. Das Material ist sehr detailverliebt und hochwertig gestaltet, schon an der Grenze zum überproduzierten… Uns gefiel „Der Pate“.

Danach spielten wir „Das allerbeste Baumhaus“, bei 2Geeks in deutsch erschienen. Im Draftingsystem gibt jeder alle bis auf eine Handkarte weiter, die im eigenen Baumhaus verbaut wird. Die dargestellten Räume haben unterschiedliche Farben und sollen aneinander liegend platziert werden, damit sie viele Punkte bringen. Vor der Wertung kann jeder einmal eine Farbe verdoppeln oder aus der Wertung bringen. Überwiegend fiel das Spiel wegen Belanglosigkeit durch. Ich kann die harte Kritik nicht ganz teilen, im Spiel zu zweit ist die Einflussnahme auf den anderen Spieler deutlich größer.

Gerhard, Manfred und Markus spielten „Scythe“. Leider saßen die Regeln wohl nicht so fest und damit herrschte allerhand Planlosigkeit, die bei dem hohen Erkläraufwand immer wieder zum erneuten Regelnachschlagen führte…

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 3. August 2017 um 11:14 Uhr veröffentlicht und wurde unter Dienstagsrunde abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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