Spielabend, 08.08.

10. August 2017

Lange hat John darauf gewartet, endlich wurde es geliefert: „Massiv Darkness“ von CMON Limited. Neben mir waren noch Carl und René mit dabei. Wir sind in einem Dungeon unterwegs, es gilt Monster zu überwinden und Schätze zu hamstern. Jeder startet mit einem Charakter und einer Grundausstattung, soweit so bekannt im Fantasygewerbe. Jeder hat drei Aktionen, wird auf den drei großen Raumkarten des Dungeons eine Tür geöffnet, dann tauchen dort Schätze und natürlich Monster auf. Ziel ist es, den Ausgang auf der letzten Raumkarte zu erreichen. Was sind die Unterschiede zu anderen Spielen der Art, speziell zu „Descent“? Wir bilden eine gemeinsame Gruppe, es gibt keinen Overlord. Zweimal im Spiel darf ein niedergestreckter Held sich wieder aufrappeln, passiert es dann nochmals, haben alle verloren. Jeder hat einen eigenen Entwicklungspfad und kann je nach aktuellem Level und ausreichenden Erfahrungspunkten Fähigkeiten dazu gewinnen und das immer am Ende einer Runde. Diese Pfade sind für neue Partien austauschbar. Licht und Schatten spielen eine wichtige Rolle. Jeder hat Spezialfähigkeiten, die nur im Schatten wirken. Manche Raumfelder sind beleuchtet, andere liegen im Schatten. Diese Felder sind auch wichtig, um sich zu verstecken. Wir dachten selbstredend, dass kein Monster uns schrecken kann. Als rasch eines vom Stapel der „leichteren“ Monster auftauchte, waren wir lange beschäftigt, es zu besiegen. Zwei von uns erwischte es bei dieser Gelegenheit und so machte sich Frust breit, ob das überhaupt schaffbar wäre. Schön ist die Idee, Schätze einer Stufe im bestimmten Verhältnis in höhere tauschen zu können. Für meinen Zauberer fand ich passende Gegenstände und war gut gerüstet. Nur leider erwischte es uns bei der nächsten Gelegenheit… Eine Lehrpartie, die uns zeigte, dass das verstecken eine wichtigere Rolle spielt, als wir dachten und nicht jedes Monster bekämpft werden muss und sollte. Es gefiel allen gut und hat eine sehr üppige Ausstattung! Was da an Figuren aufgefahren wird, das ist sehr beachtlich. Es spielt sich flüssig, auch wenn wir ab und an Regeldetails klären mussten und scheint mit dem Verstecken und damit der Notwendigkeit von Bewegungsabsprache eine andere Richtung einzuschlagen.

Markus und Patrick probierten das Spiel „Yokohama“, im deutschen Vertrieb bei dlp Games erschienen. Siegpunkte gibt es auf vielerlei Wege zu sammeln. Ein wichtiger ist das Erfüllen von Aufträgen, für die bestimmte Konstellationen der vier Waren im Spiel abgegeben werden müssen. Die Ortskarten bieten diese an und je nach der Anzahl an dort eingesetzten Agenten der eigenen Farbe gibt es dann diese Waren, oder neue Aufträge und technologische Entwicklungen. Spenden an die Kirche, Abgabe der seltenen Importgüter und kleinere Zwischenziele ergeben ebenfalls Punkte. „Yokohama“ hat eine fesselnde Verzahnung verschiedener Entscheidungsnotstände und wusste die beiden zu begeistern!

Im Anschluss spielten sie noch „Winziges Weltall“, in deutsch vom Schwerkraft Verlag heraus gegeben, mit der Erweiterung „Jenseits der Schwärze“. Neu ist die Entwicklungsmöglichkeit der Schiffe in vier unterschiedliche Typen. Zusätzlich gibt es jetzt Piloten anzuheuern und das unbekannte Weltall zu entdecken. Alle neuen Aspekte kamen gut an und gefielen den beiden sehr!

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 10. August 2017 um 10:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter Dienstagsrunde abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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