Spielabend, 22.08.

24. August 2017

Manfred und Ralf probierten mit mir „Lorenzo der Prächtige“ aus. Es ist bei Cranio Creations erschienen, die deutsche Ausgabe wird von Asmodee vertrieben. Die Medici müssen mal wieder als Hintergrund herhalten, da aber ein Resourcenmanagement- und Optimierungsspiel vor uns liegt, ist dieser Aspekt natürlich völlig beliebig und austauschbar. Jeder hat vier Figuren, die Aktionen auf Feldern der Spielpläne auslösen. Vier Sorten an Karten sind zu ergattern, die ihrerseits Holz, Stein, Geld, Militär, Diener und Glauben erwirtschaften. Die Figuren sind an einen Würfelwurf gekoppelt, Meine orange Figur kann nur dann eine dreier Aktion auslösen oder dreier Karte nehmen, wenn dies der orangene Würfel angibt. Mit Dienern lassen sich die Werte temporal begrenzt erhöhen. Es gibt natürlich ständig Entscheidungsnotstände und jeder versucht sich auf einen Bereich zu konzentrieren. Die Möglichkeiten sind stark verzahnt miteinander, aber, was soll ich sagen, richtig warm wurden wir nicht mit diesem Spiel. Es ist rund und funktioniert gut, weckte allerdings keine Leidenschaft in uns. Viele der Mechanismen haben wir so oder abgewandelt schon gesehen.

Am anderen Tisch spielten Carl, Gerhard, John, Markus, Patrick und Ralf zuerst ein „Escape from the Aliens in Outer Space“ aus dem Jahre 2010. Alle befinden sich an Bord eines Raumschiffes, welches einer Alienseuche ausgeliefert ist. Die Menschenspieler versuchen sichere Positionen im Schiff zu erreichen, die Aliens natürlich sie zu erwischen. Jeder bewegt sich auf einem Hex-Raster verdeckt durchs Schiff und muss beim Wechsel von Farbfeldern eine Karte ziehen und seine Position genau angeben oder kann lügen, je nach Karte. Es war wohll ziemlich witzig, aber auch nicht der große Wurf…

Danach spielten sie „Panic on Wall Street“ von Grouper Games, 2011 erschienen. Die Hälfte der Spieler verkaufte Aktien, die andere kaufte sie. Diese Jobs blieben bis zum Spielende fest. Das Aushandeln der Preise macht den Reiz aus und natürlich der folgende Würfelwurf, welcher zu drastischen Änderungen der Aktienwerte führen konnte. Die Verhandlungen waren wohl teilweise unausgewogen, kam mir zu Ohren, dadurch begeisterte es nicht alle Spieler…

Zuletzt spielten sie noch „Tiefe Taschen“ von Fobs Games. Dieses Spiel hatte Patrick schon einmal dabei. Der Präsident verteilt Geld unter den Mitspielern und hofft, die Stimmenmehrheit zu halten. Falls nicht, scheidet er für die laufende Rund aus und der nächste Spieler schlägt eine andere Verteilung vor. Zusätzliche Aktionsmöglichkeiten lassen nicht automatisch alle Spieler mit Zustimmung oder Ablehnung reagieren und so sind überraschende Ergebnisse nicht selten…

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 24. August 2017 um 11:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter Dienstagsrunde abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Einen Kommentar schreiben:

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben. Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*