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	<description>… wir haben Spiele, die andere nicht einmal kennen …</description>
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		<title>Spielabend, 15.05.</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Imperial,]]></category>
		<category><![CDATA[Medina]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen läuft die Serie der antiken Spiele bei unseren Abenden. Das sind solche, deren Erscheinen um das Ende des  letzten Jahrtausends liegen. Nach &#8220;Goa&#8221; und &#8220;Amun &#8211; Re&#8221; lag diesmal ein &#8220;Samurai&#8221; aus dem Jahr 1998 von Reiner Knizia auf dem Tisch. Viel Häme und Spott muss mein Vorhaben erdulden, nur der Katzentisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen läuft die Serie der antiken Spiele bei unseren Abenden. Das sind solche, deren Erscheinen um das Ende des  letzten Jahrtausends liegen. Nach &#8220;Goa&#8221; und &#8220;Amun &#8211; Re&#8221; lag diesmal ein &#8220;Samurai&#8221; aus dem Jahr 1998 von Reiner Knizia auf dem Tisch. Viel Häme und Spott muss mein Vorhaben erdulden, nur der Katzentisch und die verspäteten Mitspieler verbleiben mir&#8230;  Banausen, die da &#8220;&#8230;und was spielen wir gutes?&#8221; rufen!</p>
<p>Die Inselwelt Japans im sechseckigen Raster bildet den Spielplan. Auf Dörfern und Städten werden zufällig gezogen die drei Figurenarten Hut, Reisfeld und Buddha verteilt. Jeder Spieler hat hinter seinem Wandschirm Plättchen, die angrenzend zu den Orten gelegt, Anspruch auf die Figuren erheben. Dies geschied abwechselnd, wenige dieser Plättchen erlauben mehrfaches Einsetzen im selben Zug. Ist von Landseite aus ein Ort komplett umschlossen, so wird er gewertet. Derjenige, welcher die meisten Punkte für diese Figur gespielt hat, erhält sie. Oft liegen die Orte so dicht beieinander, dass ein Plättchen zwischen sie gelegt, durchaus für beide gilt. Da sind entweder die Joker gefragt, die für alle zählen oder gleiche Figuren in beiden Orten. Gern gesehen ist natürlich die Position, die es erlaubt, den Sack zu zumachen und das letzte Plättchen zu legen. Jeder darf einmal zwei Figuren ihren Platz tauschen lassen oder ein schon gespieltes Plättchen wieder zurückholen. Sind alle Figuren abgeräumt, folgt die Schlusswertung. Die hat ihre Tücke, nur wenn ich von einer Figurensorte mehr sammelte, als jeder andere, dann bin ich überhaupt erst in der Wertung. Die Sorte, die mich in die Wertung brachte, zählt dann leider nix mehr, sondern nur die verbliebenen der anderen. &#8220;Samurai&#8221; ist kurzweilig und mit hübschen Material ausgestattet.Wir spielten 40 Minuten an dieser Partie und es bietet  Raum zum Stänkern und Planen. Deniz kannte es nicht, ihm gefiel es ausgesprochen gut. Nikolaj und mir hat es auch wieder nach langer Abstinenz Spaß gemacht. Dieser Tage wird eine Neuauflage von &#8220;Rio Grande Games&#8221; im deutschen Vertrieb bei &#8220;Abacus&#8221; erscheinen.</p>
<p>Im Anschluss spielten wir ein &#8220;Medina&#8221; von Stefan Dorra. 2001 brachte es &#8220;Hans im Glück&#8221; auf den Markt. Abwechselnd setzen alle jeweils zwei Holzsteine auf den Plan der Stadt, welcher in quadratische Felder unterteilt ist. Vier Palastfarben gibt es. Jedes Teil eines Palastes zählt am Ende einen Punkt, so einfach, so überschaubar. Wenn einer der Paläste gebaut wird, gehört er noch niemandem. Ihn mit einem Dach der eignen Spielerfarbe zu versehen, klärt den Besitz, lässt aber leider jede weitere Ausbaumöglichkeit beenden. Ein schönes Spannungsfeld: baue ich munter weiter, schnappt ihn mir vielleicht ein anderer Spieler weg, nehme ich ihn zu früh, gibt es nur wenig Punkte. Ein Palast kann allerdings auf anderem Wege doch noch mehr Punkte erbringen. Wenn ich ihn mit Ziegenställen versehe, die Marktgasse an ihm vorbei laufen lasse oder die Stadtmauer in unmittelbarer Nähe lang läuft. Auch &#8220;Medina&#8221; ist ein leichtes Strategiespiel mit Ärgerpotential, Kurzweil und schönem Material. &#8220;Samurai&#8221; gefiel uns aber etwas besser.</p>
<p>Andreas, Fabian, Lucas und René spielten seit langem mal wieder ein &#8220;Imperial&#8221; und amüsierten sich prima, soweit ich das mitbekam.</p>
<p>Zum Schluss setzten wir uns alle noch an ein &#8220;Times up!&#8221; Eine Handvoll Persöhnlichkeiten machten jeweils immer einem von uns erhebliche Schwierigkeiten. &#8220;Times up!&#8221; ist und bleibt Unterhaltung pur! Diesmal ganz regelkonform spielten wir nur mit 40 Karten und waren nach einer guten Stunde durch.</p>
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		<title>Spielabend, 08.05.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Amun-Re]]></category>
		<category><![CDATA[Automobile,]]></category>
		<category><![CDATA[Die Speicherstadt,]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Manila,]]></category>
		<category><![CDATA[Vegas]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Spieler und viele Spiele, so lässt sich der Abend zusammenfassen. Andreas, Gerhard und Nikolaj knödelten zuerst ein &#8220;Automobile&#8221;. Das Wirtschaftsspiel von Martin Wallace weiß immer wieder zu locken. Es gab nur wenig Modell-Entwicklung und auch nur wenige Verlustwürfel bei allen. Im ganzen war die Runde wohl friedvoll und alle lagen recht eng beieinander in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Spieler und viele Spiele, so lässt sich der Abend zusammenfassen. Andreas, Gerhard und Nikolaj knödelten zuerst ein &#8220;Automobile&#8221;. Das Wirtschaftsspiel von Martin Wallace weiß immer wieder zu locken. Es gab nur wenig Modell-Entwicklung und auch nur wenige Verlustwürfel bei allen. Im ganzen war die Runde wohl friedvoll und alle lagen recht eng beieinander in der Schlußwertung.</p>
<p>Danach spielten die drei ein &#8220;Innovation&#8221;. Gerhard kannte es noch nicht, was ihn aber nicht daran hindern sollte, auch diese Partie zu gewinnen!</p>
<p>In der Küche spielten Fabian, Ralf und René zuerst ein &#8220;Die Speicherstadt&#8221;. Solides Spiel, hieß es von René und Fabian, die es noch nicht kannten, aber der besondere Kick würde fehlen.</p>
<p>Danach sollte es ein &#8220;Manila&#8221; sein, wofür René gern hin und wieder trommelt. &#8220;Ein übles Glücksspiel&#8221; schimpfte Rohrspatz Ralf am Ende der Partie, offensichtlich hat er es nicht gewonnen&#8230; Für ihn das erste Mal, unterschätzte er wohl die Bedeutung der Anteilsscheine, die nur der Hafenmeister bekommt, wofür dann auch schon etwas geboten werden muss. Womit Ralf natürlich Recht hat, ist, wenn bei drei Spielern einer eine Warensorte allein sammelt, wird es schwierig.</p>
<p>Deniz, Lucas und Manfred spielten mit mir ein &#8220;Amun &#8211; Re&#8221; von Reiner Knizia. Erschienen ist das Spiel 2003 bei Hans im Glück. Knizia typisch haben wir ein abstraktes Korsett an Mechanismen, die gut gelungen im Mantel von altägyptischer Geschichte zusammen wirken. Am Anfang jeder der sechs Runden werden Landgebiete am Nil versteigert. Die Schritte der Gebotshöhen sind fest vorgeben. Vermeintlich attraktive Gebiete gehen für 10 &#8211; 15 Goldstücke über den Tisch, andere durchaus auch für lau. Die Gebiete können unterschiedlich stark bewirtschaftet werden und bringen mitunter Baumaterialien, Geld oder Ereigniskarten bei der Ersteigerung mit. In der Aktionsphase kann jeder in beliebiger Mischung Arbeiter anheuern, Baustoffe und Karten kaufen. Dummerweise werden die Dinge immer teurer, je mehr ich kaufen will. Kostet ein Baustoff noch ein Gold, zwei davon drei Gold, zahl ich bei fünf schon fünfzehn Gold. Die Arbeiter werden auf den Feldern am Nil Nahrung anbauen, die sich dann wieder verkaufen lässt. Die Karten verschaffen verschiedene Boni und mit den Baustoffen errichte ich Pyramiden, die den Großteil der Siegpunkte erbringen. Die Höhe der Einkünfte aus dem Nahrungsverkauf richtet sich nach dem Nilstand und dieser wird durch verdeckte Spenden an die Götter bestimmt. Habe ich kaum Anbauflächen und verdiene mein Geld eher mit Kamelhandel, werde ich kaum etwas spenden. Für die Spender gibt es allerdings noch Geschenke. Mit dem Geld der Ernte muss jeder dann die nächste Runde lang haushalten. Setze ich auf die Karten? Was sie genau für einen Vorteil bringen, weiß ich nicht&#8230; Versuche ich beim Pyramidenbau gleichmäßig in allen meinen Gebieten den sicheren, aber geringeren Bonus mitzunehmen oder riskiere ich im Wettlauf mit den anderen, die meisten westlich oder östlich des Nils zu bauen, um den dicken Bonus einzusacken? Habe ich viele Arbeiter, muss ich auch viel spenden, um wieder das Geld rein zu holen&#8230; Viele kleine Einzelentscheidungen machen das Spiel spannend. Die Spielabläufe sind stimmig und konstruktiv. Deniz jammerte zwar, weil er oft hinten saß, hätte er weniger beeinflussen können, aber das hing sehr von den Situationen ab. So musste er sich nur mit dem zweiten Platz begnügen&#8230; Im ganzen ist &#8220;Amun &#8211; Re&#8221; immer noch ein gutes Spiel, welches sich vor den Neuheiten nicht verstecken muss, allerdings ist es im Handel nicht mehr erhältlich&#8230;</p>
<p>Anschließend spielten wir noch zwei Partien &#8220;Vegas&#8221;. Diese lockere Würfellei ist zum Abschluss genau das richtige, kurzweilig und unterhaltsam! Im Anschluss ließen Andreas, Fabian, Gerhard und Nikolaj ebenfalls die Würfel trudeln.</p>
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		<title>Spielabend, 01.05.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[1960: The Making of the President]]></category>
		<category><![CDATA[After the Flood,]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst zur besten Hochsommerzeit war es noch nie so leer gewesen in der großen Spielhalle&#8230; Nur Nikolaj und Deniz hatten Zeit. So legte ich ein reines Dreierspiel auf den Tisch, &#8220;After the Flood&#8221; von Martin Wallace. Beim Stöbern im Archiv zeigte sich, dass wir es vor drei Jahren das letzte Mal spielten&#8230; Mein alter Plan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst zur besten Hochsommerzeit war es noch nie so leer gewesen in der großen Spielhalle&#8230; Nur Nikolaj und Deniz hatten Zeit. So legte ich ein reines Dreierspiel auf den Tisch, &#8220;After the Flood&#8221; von Martin Wallace. Beim Stöbern im Archiv zeigte sich, dass wir es vor drei Jahren das letzte Mal spielten&#8230; Mein alter Plan, jedes Spiel der Kammer wenigstens einmal im Jahr zu spielen muss dann wohl einem Fünfjahresplan weichen&#8230; &#8220;After the Flood&#8221;, im alten Mesopotamien angesiedelt, ist ein vielschichtiges Aufbauspiel. Handelsstrukturen errichten, Mehrheiten im Getreide- und Textilgewerbe erzeugen, sowie mit gut ausgestatteten Armeen eine punkteträchtige Menge an Gebieten zu erobern, das sind die Eckpfeiler dieses Spiels. Eine Partie benötigt es schon, die Zusammenhänge zu erfassen und abzuschätzen, inwieweit mit den Ressourcen zu haushalten ist . In unserem Rhythmus wäre da ein ordentliches Langzeitgedächtnis gefragt! Der verwöhnte Deniz maulte rum, um seine sachlich fundierte Kritik knapp zusammen zufassen, ja und der Nikolaj machte sich nach der Hälfte der Partie vom Acker, bestreitet aber, es hätte mit dem Spiel zu tun&#8230; Ich will ihm mal glauben. Fazit: So richtig sehr gut ist &#8220;After the Flood&#8221; nicht, aber auch nicht richtig schlecht!</p>
<p>Deniz ließ sich anschließend noch zu einem &#8220;1960: The Making of the President&#8221; überreden. Dieses Spiel erschien 2007 und ist in Deutschland nur wenig bekannt. Dies hat verschiedene Gründe. Rein englischsprachige Spiele haben im Massenmarkt nur einen schweren Stand. Des weiteren ist der Verlag, Z-Man Games, nur in ganz wenigen Geschäften zu finden. Zu guter Letzt ist das Thema, der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 1960 wenig mehr, als für historisch Interessierte spannend. Der Coautor Jason Matthews dürfte etwas bekannter sein, zeichnet er sich doch, auch wieder als Coautor, für &#8220;Twilight Struggle&#8221; aus, welches erst vor einigen Tagen in der deutschen Fassung erschien. In den Grundzügen haben beide Spiele Gemeinsamkeiten, Aktionsmotor sind die Handkarten der Spieler und es geht um Mehrheiten. 1960 ist vielleicht etwas einfacher und sicher auch rascher überschaubar und in kürzerer Zeit spielbar. Die letzten sechs Wochen, die heiße Phase des Wahlkampfes 1960 zwischen John F. Kennedy und Richard M. Nixon sind das Thema dieses Spiels. Sieben Spielrunden hat jeder Spieler Zeit mit Hilfe seiner ausgespielten Karten auf dem Spielplan, der die Bundesstaaten der USA zeigt, Mehrheiten für seinen Kandidaten zu schaffen. Die Karten haben jeweils einen Punktwert, mit welchem ich in den Staaten Wahlkampf mache und Marker meiner Farbe setze, oder ich nutze das historische Ereignis, was natürlich auch wieder auf die Mehrheitenbildung hinaus läuft, oft aber mich mehr Marker einsetzen lässt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Zum Beispiel die Karte: &#8220;Fifty Stars&#8221;. Sie nimmt Bezug auf die erstmalige Teilnahme der Staaten Hawaii und Alaska an der Wahl zum Präsidenten. Welcher Spieler mehr Einfluss auf diese Staaten hat, kann fünf Marker auf beliebige Staaten verteilen. Normalerweise erlauben die Punktwerte den Einsatz von zwei oder drei, bestenfalls vier Marker, gekoppelt an der Region, in welcher sich der eigene Kandidat gerade aufhält. Viele Karten ermöglichen nur dem genannten Kandidaten einen Vorteil. Über besondere Zusatzmarker kann ich diese auf der gespielten Karte meines Gegners trotzdem nutzen. Viele habe ich davon nicht und muss gut haushalten damit. Die großen Fernsehdebatten tauchen als eigene Phase im Spiel auf. Zusätzlich verschafft das Besetzen der wichtigen innenpolitischen Themen Verteidigung, Bürgerrechte und Wirtschaft besondere Vorteile. Einflussnahme auf die Medien des Landes ist ebenso nicht unwichtig. Wir schenkten uns nichts und es war hochnotspannend! Die Staaten sind unterschiedlich gewichtet, so bringt eine Mehrheit in Oklahoma acht Stimmen, in New York fünfundvierzig. Deniz konzentrierte sich auf die großen Zentren New York, Texas, Pennsylvania und California und sicherte dort seine Mehrheiten deutlich.  Ich klapperte die Kleinstaaten ab und plante in der Schlussrunde noch Kalifornien auf meine Seite zu ziehen. Das hätte auch fast geklappt, die Bewohner waren nach meiner letzten intensiven Bemühung auch komplett von Kennedy abgefallen, nur leider kontrollierten die Demokraten alle Fernsehkanäle des Landes und da steter Werbetropfen bekanntlich den Stein höhlt, fiel Kalifornien doch an Kennedy,  Deniz gewann und drei fesselnde Stunden lagen hinter uns!</p>
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		<title>Spielabend, 24.04.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Eclipse]]></category>
		<category><![CDATA[Euphrat und Tigris]]></category>
		<category><![CDATA[Mage Knight]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Vorschlag, den alten Klassiker &#8220;Euphrat und Tigris&#8221; zu spielen, löste verhaltenes Schweigen aus. Ich war überrascht! Nur Gerhard war begeistert und schließlich erbarmte sich René noch unser. Wir trollten uns an den kleinen Tisch. Das Spiel erschien 1997 bei Hans im Glück und Reiner Knizia zeichnet sich dafür verantwortlich. Das Spielfeld zeigt eine quadratische  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vorschlag, den alten Klassiker &#8220;Euphrat und Tigris&#8221; zu spielen, löste verhaltenes Schweigen aus. Ich war überrascht! Nur Gerhard war begeistert und schließlich erbarmte sich René noch unser. Wir trollten uns an den kleinen Tisch. Das Spiel erschien 1997 bei Hans im Glück und Reiner Knizia zeichnet sich dafür verantwortlich. Das Spielfeld zeigt eine quadratische  Rasterstruktur mit zwei Flussläufen.Sehr abstrakt spielen wir das Werden und Vergehen der alten mesopotamischen Reiche nach. Auf vorgegebenen Feldern werden Tempel und Schätze platziert. Bin ich am Zug, kann ich einen meiner vier Anführer ins Spiel bringen oder verschieben, in jedem Fall müssen sie neben einem Tempel liegen. Lege ich eines meiner sechs zufällig gezogenen Kärtchen in gleicher Farbe, wie die meines Anführers daneben, dann kassiere ich einen Siegpunkt in dieser Farbe. Gelingt es mir, das vierte gleichfarbige zu einem großen Quadrat zu legen, dann wird ein Monument auf diese vier Kärtchen gelegt und beschert dauerhaft zusätzliche Punkte. Das schafft natürlich Neid und Missgunst. Die Anführer der anderen Spieler können vertrieben werden. Hierfür muss an einem Tempel Platz in diesem Reich sein. Von meinen Kärtchen hinter dem Wandschirm zücke ich eine Anzahl hervor, die mir groß genug erscheint, den anderen zu verjagen. Dieser Spieler kann das Ansinnen abwehren, in dem er auf selbige Summe an gespielten Tempeln kommt. Da ist natürlich viel Zockerei im Spiel. Die Monumente geben immer in zwei Farben Bonuspunkte. Ich sah Gerhards Vorbereitungen in einer Ecke des Spielbretts und die Notwendigkeit, ein blaues Monument zu bauen, lag auf der Hand. So schickte ich also meinen blauen Anführer, als das er den guten Gerhard beraten und unterstützen möge in friedvoller Absicht in dieses Reich. Das nebenbei der blaue Bonuspunkt dann an mich abfallen würde in Zukunft, nun ja, nun schön, da sage ich nicht nein&#8230; Dem Gerhard schmeckte das gar nicht und so lies er den halbfertigen Baugrund über viele Runden verfallen und wurde nur noch von dem Gedanken getrieben, mich harmlosen blauen Anführer zu vertreiben, was ihm auch gelang. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und so gab es lange Zeit ein Hin und Her, wer denn nun bleiben dürfe. Am Ende wurde ich vertrieben und musste neue üble Pläne schmieden&#8230; Der Versuch, René gegen Gerhard aufzuwiegeln, da dieser doch jetzt in Bonuspunkten schwimmen würde, stießen bei René auf taube Ohren, der Schuft kochte sein eigenes Süppchen&#8230; Nach und nach hatte jeder in seinem Reich ein Monument gebaut. Viel Dynamik kommt ins Spiel, wenn einer ein Kärtchen so legt, das zwei Reiche verschmelzen. Dann kann es mehrere Konflikte kurz hintereinander geben. Wichtiges Element dabei ist, dass der Initiator die Reihenfolge bestimmt. So streckte ich meine gierigen Finger nach René´s Land aus und konnte mit einer bösen Finte ihm drei seiner Anführer aus dem Lande jagen, wobei allerdings Gerhard einen Reibach von etlichen Bonuspunkten machte, das lies sich an der Stelle leider nicht verhindern. René leckte seine Wunden und jammerte, warum er sich überhaupt für dieses blöde Spiel hergab. Gerhard und ich beharkten uns hartnäckig, wobei wir es uns auch nicht nehmen ließen, mit bestimmten Zügen dem anderen auch Punktegeschenke zu machen. Am Ende lüftet jeder seine gesammelten Punkte und nur die Farbe, von welcher die wenigsten Punkte gesammelt wurden, landet in der Schlußwertung. Dieses Schema taucht bei Knizia´s späterem &#8220;Einfach Genial&#8221; wieder auf. Ich erwartete, dass Gerhard mit hohem Abstand führen würde und René ziemlich abgeschlagen sei, aber gefehlt, Gerhard und ich hatten gleichviel Punkte und René lag nur drei Punkte hinter uns, welch Überraschung!</p>
<p>Danach spielten wir noch eine Handvoll Züge des genialen &#8220;Mage Knight&#8221; an, ein komplexes und sehr ausgefuchstes Fantasyspiel. Wesentliche Elemente des innovativen Systems von &#8220;Dominion&#8221; wurden mit einem Brettspiel kombiniert. Es gilt aber viel zu beachten und so ist der Einstieg ersteinmal nicht leicht. Zu zweit eignet es sich hervorragend, wird mit jedem weiteren Mitspieler viel Zeit benötigen, wenn nicht alle gut geübt sind. Je nach Szenario sind drei bis fünf Stunden Spielzeit nötig. Ein sehr schönes Spiel, um 22.00 Uhr es anzufangen war aber leicht verwegen&#8230;</p>
<p>Am anderen Tisch spielten Andreas, Fabian, Lucas und Manfred ein &#8220;Eclipse&#8221;. Alle zogen sich Aliens und versuchten mit ihren Spezifikationen den anderen das Leben schwer zu machen. Die Wellen schlugen hoch bei so mancher Würfelorgie genannten Raumschlacht! Als der Rauch sich verzog, ging Manfred als Sieger hervor!</p>
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		<title>Spielabend, 17.04.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Goa,]]></category>
		<category><![CDATA[Im Wandel der Zeiten,]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Cities]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag Lookout plant eine Neuauflage der Spielperle &#8220;Goa&#8221;, die seinerzeit 2004 bei Hans im Glück erschien. Manfred kannte es nicht, ebenso Ralf. Gerhard drohte gleich zu Beginn der Partie DIE Killertaktik schlechthin anwenden zu wollen, welche anno Dut schon René in einer anderen, damaligen, schon aufgelösten Spielrunde vor vielen vielen Jahren zum Sieg führte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verlag Lookout plant eine Neuauflage der Spielperle &#8220;Goa&#8221;, die seinerzeit 2004 bei Hans im Glück erschien. Manfred kannte es nicht, ebenso Ralf. Gerhard drohte gleich zu Beginn der Partie DIE Killertaktik schlechthin anwenden zu wollen, welche anno Dut schon René in einer anderen, damaligen, schon aufgelösten Spielrunde vor vielen vielen Jahren zum Sieg führte. Dieser, am Nebentische sitzend, konnte sich nicht einmal an das Spiel erinnern&#8230;, was nichts heißen muss, Gedächtnisverlust ist eine schleichende Seuche in unserer Runde. Deshalb schaue ich regelmäßig nach jungem Frischfleisch, was einen Teil der Seuche absorbieren soll; hallo Fabian, schön, dass du heute Abend mal wieder kommen willst. Jedenfalls beeindruckte uns Gerhard anfangs schwer und alle lugten nach seinen Zügen, aber ach, eins ums andere Mal verhaspelte Gerhard sich, konnte sich dann doch nicht mehr so genau erinnern und wurde obendrein letzter&#8230; Goa wird in acht Runden gespielt. Im ersten Teil einer Runde findet eine Versteigerung statt. Es liegen auf dem Spielplan anfangs 25 Kärtchen aus, von welchen wir vier, sowie das Startspielerrecht, der Reihe nach versteigern. In den Folgerunden liegen entsprechend weniger Kärtchen aus. Nach vier Runden kommt ein komplett neuer Satz auf den Plan. Jeder macht genau ein Gebot. Die Kärtchen bescheren uns einmalige Boni in Form von Siedlern, Schiffen oder Geld. Es gibt auch Kärtchen mit dauerhafter Wirkung wie die begehrten Plantagen zum Beispiel. Im Anschluss macht jeder grundsätzlich drei Aktionen. Der Erwerb von Schiffen, Steuereinnahmen, Gewürzernten, Expeditionen und die Koloniegründungen gehören dazu. Das Geld wird für die Versteigerungen benötigt, Mit Schiffen und Gewürzen &#8220;bezahle&#8221; ich das Fortschreiten auf meinem Entwicklungsplan. Beispielsweise kann ich anfangs nur ein Schiff bauen, liefere ich ein Ingwer mit einem Schiff ab, kann ich folgend zwei bauen, liefere ich danach ein Ingwer und ein Zimt mit zwei Schiffen, kann ich drei in einer Aktion bauen usw. Dieses Schema gilt für alle Entwicklungsstränge. Die Expeditionen sind ein Ereigniskartenstapel, von welchem ich nicht weiß, was sie mir für Vergünstigungen bringen. Auch die Kolonien sind oft nur mit einem gewissem Grad an Zockerei zu gründen. Die Expeditionen, Kolonien und Felder der Entwicklungen bringen am Ende Punkte. Den Sieg machten Ralf und ich ganz knapp untereinander aus. Manfred kritisierte, dass der Strang, der zu erhöhtem Einkommen führt, nicht gleichstark wie die anderen Stränge sei. Ralf und ich setzten früh auf genau diesen und hatten bei den Versteigerungen immer die Nase vorn und am Ende locker zehn Siegpunkte mehr als die beiden folgenden. Das glichen die anderen Entwicklungen nicht aus. Damit hat er vollkommen recht. Hoffen wir, dass in der Neuauflage dem Rechnung getragen wird mit geringeren Steigerungen bei den Steuereinnahmen, sonst ist das Spiel nicht ausbalanciert, wenn nicht alle gleichermaßen auf den Gelderwerb setzen. Ich war überrascht, wie sehr Goa noch zu fesseln weiß mit einer Vielzahl an Entscheidungsmöglichkeiten. Bis auf den Aspekt mit dem Gelderwerb fand es auch bei meinen Mitspielern Anklang.</p>
<p>Durch ein Missverständnis in Form einer verspäteten Absage warteten René und Deniz eine Weile auf Lucas und vertrieben sich mit &#8220;Lost Cities&#8221;, erschienen bei Kosmos, die Zeit. Als dann die Absage feststand, legte René kurzerhand ein &#8220;Im Wandel der Zeiten&#8221; auf den Tisch! Ein Brecher an Regeln, Komplexität und Zeitbedarf, wofür wir beide uns sonst für dieses unser Lieblingsspiel am Wochenende treffen. Ein Klassespiel für zwei Leute, bestenfalls noch für drei. Bei vieren ist der Zeitbedarf, oder neudeutsch: Downtime genannt, so hoch, dass es keinen Spaß mehr macht. Im Wandel der Zeiten ist ein Entwicklungs- und Aufbauspiel der Superlative! Von der Steinzeit bis heute als Zeitrahmen ist jeder am tüfteln, die eigenen Ressourcen so effizient als möglich einzusetzen und zu verwalten. Eine Vielzahl an Stellschrauben lassen ständig den Kopf rauchen und ein permanentes Paranoiagefühl entstehen, etwas wesentliches mal wieder zu wenig berücksichtigt zu haben! Von den vier Zeitaltern spielten die beiden deren zwei, um noch einigermaßen an diesem Abend fertig zu werden.</p>
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		<title>Burg Con 21</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 08:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nexus e.V. veranstaltet wieder sein beliebtes Spieltreffen. Am 21. und 22. April wird das Rollenspiel auf seinen Thron gehoben, aber auch alles rundherum wird angeboten. &#160; o-ton&#8230; 2012 steht diese Rollenspielveranstaltung unter dem Motto &#8220;Auf Beutezug &#38; Kaperfahrt&#8221;. Es sollen Rollen- und Brettspielrunden rund um das Thema der nicht freiwilligen Besitzübertragung stattfinden, sein es nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nexus e.V. veranstaltet wieder sein beliebtes Spieltreffen. Am 21. und 22. April wird das Rollenspiel auf seinen Thron gehoben, aber auch alles rundherum wird angeboten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>o-ton&#8230;</p>
<p><strong>2012 steht diese Rollenspielveranstaltung unter dem Motto <em>&#8220;Auf Beutezug &amp; Kaperfahrt&#8221;</em>. Es sollen Rollen- und Brettspielrunden rund um das Thema der nicht freiwilligen Besitzübertragung stattfinden, sein es nun Strauchdiebe in Aventurien, Postkutschenräuber in Deadlands, Hacker und Cyberpiraten in Shadowrun oder die Freibeuter in Jamaica. Wir sind sehr gespannt was die Spielleiter kreatives aus diesen 4 Wörtern herauskitzeln. </strong></p>
<p><strong>Wer sich so gar nicht mit dem Thema anfreunden kann, muss nicht traurig sein, es gilt wie immer bei unseren Mottos &#8220;Alles kann, nichts muss&#8221;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Näheres unter</p>
<p>http://www.burg-con.de</p>
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		<title>Spielabend, 10.04.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 13:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Gloria Mundi]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Keltis]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Cities]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderstone]]></category>
		<category><![CDATA[Vegas]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian wollte die dritte Erweiterung von &#8220;Thunderstone&#8221; mitbringen. Als sich das bei den ersten Ankömmlingen herum sprach, hieß es, &#8220;na, es gibt ja noch eine zweite Runde&#8221;. Als dann Gerhard mit seinem &#8220;Gloria Mundi&#8221; auftauchte und dafür kräftig trommelte, war die Thunderstone Runde ganz schnell randvoll&#8230; Ich war mir unsicher, ob die Partie nicht zäh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian wollte die dritte Erweiterung von &#8220;Thunderstone&#8221; mitbringen. Als sich das bei den ersten Ankömmlingen herum sprach, hieß es, &#8220;na, es gibt ja noch eine zweite Runde&#8221;. Als dann Gerhard mit seinem &#8220;Gloria Mundi&#8221; auftauchte und dafür kräftig trommelte, war die Thunderstone Runde ganz schnell randvoll&#8230;</p>
<p>Ich war mir unsicher, ob die Partie nicht zäh werden würde, zu viert. Ich halte &#8220;Thunderstone&#8221; für ein gutes Spiel zu zweit und zu dritt, die bisherigen Viererrunden waren grenzwertig vom Zeitaufwand, auch wenn es im Ganzen nicht länger als eine Stunde dauerte, die gefühlten Wartezeiten lagen höher. Aber es ging rasch bei der &#8220;Belagerung von Thornwood&#8221;. Die globalen Effekte versorgten unsere Decks mit vielen Krankheiten. Neben den Dolchen gab es zufällig ausgewählt nur noch die verfluchten Bögen. Die waren zwar stark im Kampfwert, aber bescherten weitere Krankheiten. Bei den Helden gab es keine mit Heilfähigkeiten&#8230; So erwies sich schnell eine schöne Stänkerkarte, die die Mitspieler zwingt mir jeweils eine Karte zu geben, von welchen ich dann eine behalte, als wirkungsarme Entsorgungsgelegenheit für eben die erwähnten Krankheitskarten. Das Spiel hat nichts von seinem Reiz verloren, wer diesem der Deckbauspielweise etwas abgewinnen kann, ist ohnehin bei &#8220;Thunderstone&#8221; gut bedient. &#8220;Die Belagerung von Thornwood&#8221; hat interessante neue Ideen, erfindet allerdings das Rad auch nicht neu.</p>
<p>Danach spielten wir &#8220;Vegas&#8221;, eine der beiden Neuheiten dieses Frühjahres von Alea. Vom reinen lesen der Regel hätte es mich nicht hinter dem Ofen hervorgelockt, aber es war sehr witzig! Ein Kandidat der lockeren Bier-und-Brezelfraktion. Nach meinem Wurf suche ich alle Würfel eines  Wertes heraus und platziere diese  auf ein Casinofeld. Wer am Ende die meisten dort zu liegen hat, kassiert den zufälligen offenen Geldschein dieses Casinos. Bei Gleichstand sackt ein unterlegener dritter die Kohle ein, so es überhaupt einen gibt. Einfach, kurzweilig und unterhaltsam!</p>
<p>Zum Schluß sollte es noch ein &#8220;Innovation&#8221; sein. Lucas, welcher es noch nicht kannte und somit die Schwierigkeiten hatte, sich einzufinden, lange auch zurücklag, gewann das Spiel und nörgelte nur rum. Uns anderen drei Verlierern machte &#8220;Innovation&#8221; Spass!</p>
<p>&#8220;Gloria Mundi&#8221; ist ein älterer Titel, 2006 erschienen. Die von Gerhard shanghaiten Deniz und Ralf spielten tapfer mit. Karten werden gespielt, drei Farben gibt es, die verschiedene Aktionen ermöglichen. Das eigene römische Schäflein will ins Trockene gebracht werden, bevor die Goten Rom erreichen. Auf ihrem Weg nach Süden brandschatzten sie alles, was ihnen in den Weg kam, so auch die mühevoll ausgespielten Karten. Ein ausgesprochen destruktives Spiel, so der Gewinner Ralf. Es war wohl ein sehr knappes Rennen und wurde nur über den Tiebraker entschieden.</p>
<p>Im Anschluß spielten Deniz und Gerhard noch den Klassiker &#8220;Lost Cities&#8221;, aus welchem das spätere Spiel des Jahres &#8220;Keltis&#8221; hervor ging.</p>
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		<title>Gleichgewicht des Schreckens von GMT</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu eingetroffen]]></category>

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		<description><![CDATA[TWILIGHT STRUGGLE  in der deutschen Fassung ist nun endlich erhältlich. Als Gleichgewicht des Schreckens ist das 2 Personen Spiel erschienen und behandelt den Zweikampf USA und UDSSR  von 1945 &#8211; 1989. Das Kartengesteuerte Spielprinzip ist schon Kult und einfach nur spannend&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TWILIGHT STRUGGLE  in der deutschen Fassung ist nun endlich erhältlich.</p>
<p>Als Gleichgewicht des Schreckens ist das 2 Personen Spiel erschienen und behandelt den Zweikampf USA und UDSSR  von 1945 &#8211; 1989. Das Kartengesteuerte Spielprinzip ist schon Kult und einfach nur spannend&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spielabend, 03.04.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Blood Bowl Team Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Die Burgen von Burgund]]></category>
		<category><![CDATA[Roter November]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas, Gerhard und Ralf gruben das &#8220;Burgen von Burgund&#8221; aus meiner Kammer aus. Bei den Mengen an Neuheiten, die mittlerweile jährlich über den Markt schwappen, erscheint ein Spiel, welches vor einem Jahr rauskam und nach vielleicht sechs Monaten Spielpause mal wieder auf den Tisch gelegt wird , fast schon wie ein Klassiker&#8230; Ralf wurde auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas, Gerhard und Ralf gruben das &#8220;Burgen von Burgund&#8221; aus meiner Kammer aus. Bei den Mengen an Neuheiten, die mittlerweile jährlich über den Markt schwappen, erscheint ein Spiel, welches vor einem Jahr rauskam und nach vielleicht sechs Monaten Spielpause mal wieder auf den Tisch gelegt wird , fast schon wie ein Klassiker&#8230; Ralf wurde auf der letzten Zacke des fetten Bonus beraubt, welcher bei einem acht Felder großen Gebiet nochmal richtig Punkte in die Kasse gespült hätte und somit gewann wohl der gute Gerhard etwas unerwartet, so kam es mir zu Ohren.</p>
<p>In meiner Runde spielten wir die Neuauflage von &#8220;Roter November&#8221;. Laaannnnge angekündigt, ein Kunde wartet schon seit Februar 2011, ist es in einer neuen Schachtelgröße aufgelegt worden. Der  Spielplan ist gefühlt deutlich größer, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Das Atom-U-Boot Roter November hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Ständig bricht in den Räumen Feuer aus, Wasser bricht ein, Reaktor, Maschine und Druckluftversorgung brechen zusammen. Alle sind in diesem kooperativen Spiel damit beschäftigt, die Schäden zu beheben. Dazu passend sind die Figuren der Spieler hektisch durch die Gegend keulende Matrosen. Bewegungen und Reparaturversuche verbrauchen Zeit. Soll etwas gelingen, dann muss ich mit einem zehnseitigen Würfel unter meine dafür eingesetzte Zeit würfeln. Je mehr ich einsetze, umso sicherer klappt die Reparatur, aber ich werde durch das vorwärts ziehen auf der Zeitskala wieder jede Menge Ereignisse auslösen, die im besten Fall keinen Schaden bedeuten. Ab und an fällt ein Gegenstand ab, der auf eine bestimmte Reparatur einen Bonus gibt. Immer gern gesehen ist der Grog. Eine geleerte Flasche lässt mich mutig einen brennenden Raum betreten und leichter löschen. Leider bin ich nach jeder Flasche berauschter und falle mit immer größerer Wahrscheinlichkeit in Ohnmacht, was mich für lange Zeit ausschaltet&#8230; In der zweiten Spielhälfte taucht irgendwann ein gewaltiger Kraken auf, dafür muss ein Spieler eine Tauchausrüstung und im Idealfall eine Harpune gehortet haben. Pikanterweise kann sich der Retter auch damit absetzten und alle anderen absaufen lassen&#8230; Ausstattung und Ideen sind sehr gelungen, allerdings hebt sich &#8220;Roter November&#8221; vom Ablauf nicht von den anderen aktuellen kooperativen Spielen ab.</p>
<p>Im Anschluß sollte es noch ein &#8220;Blood Bowl Teammanager&#8221; sein. Ich führte die beim Kollegen Peter nicht hoch im Kurs stehenden Elfen ins Feld, Lucas seine Orks waren noch dabei, Manfred´s Chaosteam sowie René´s Skaven. Wichtige Erkenntnis: Wer im Spiel hinten liegt, ist nicht raus! Manfred blieb seinem Würfelpech treu und hatte sogar den dritten Platz abgeschrieben. Die Karten der Personalverbesserungen können noch kräftig am Ende Punkte ermöglichen und so gewann er noch völlig unerwartet!</p>
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		<title>Spielabend, 27.03.</title>
		<link>http://www.spielbrett-berlin.de/2012/03/29/spielabend-27-03/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dienstagsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Automobile,]]></category>
		<category><![CDATA[Colossal Arena,]]></category>
		<category><![CDATA[Die Tore der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Waka Waka]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein &#8220;Automobile&#8221; vom Altmeister Wallace sollte es mal wieder sein! Dieses schöne Wirtschaftsspiel bleibt immer noch bestechend. Die Ungewissheit, ob denn die produzierten Autos tatsächlich alle verkauft werden können, gibt &#8220;Automobile&#8221; nach wie vor ein spannendes Zockerelement! Allerdings verfestigt sich ein Eindruck: In der ersten Partie hat ein Neueinsteiger einen sehr schweren Stand. Der gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8220;Automobile&#8221; vom Altmeister Wallace sollte es mal wieder sein! Dieses schöne Wirtschaftsspiel bleibt immer noch bestechend. Die Ungewissheit, ob denn die produzierten Autos tatsächlich alle verkauft werden können, gibt &#8220;Automobile&#8221; nach wie vor ein spannendes Zockerelement! Allerdings verfestigt sich ein Eindruck: In der ersten Partie hat ein Neueinsteiger einen sehr schweren Stand. Der gute Deniz, durchaus auch schon harte Spielekost gewohnt und nimmer müder Trommler für eine Partie &#8220;Twilight Imperium&#8221;, war schwer am rudern. Wann Fabriken neu gebaut, wann welche geschlossen werden sollten, dafür braucht es Erfahrungwerte. Da wir wie üblich zu viert dafür mit Regelerklärung über drei Stunden brauchten, folgte kein weiteres Spiel.</p>
<p>Am anderen Tisch spielten Lucas, Nikolaj, Ralf und Fabian ein &#8220;Waka Waka&#8221; aus der Feder von Rüdiger Dorn erschienen bei Kosmos. Wem das 2er-Spiel &#8220;Jambo&#8221;, von selbigen Autor und Verlag, bekannt ist, derjenige wird vieles wieder erkennen. Erwerb, Handel und Tausch von Waren in Afrika ist das Thema. Mit drei Aktionen pro Runde wollen die Etappenziele rasch erreicht sein. Dazu gehören Karten ausspielen, Karten nachziehen, Waren kaufen oder verkaufen sowie auf der Karriereleiter weiter ziehen. An die Qualität von Jambo reicht es wohl nicht ran. Dafür bieten die Karten zu wenig Möglichkeiten. Das Spiel böte zu wenig Interaktion, so der Tenor. Bei verschiedenen Karten können die anderen Spieler miteinsteigen, das allein machte wenig Spannung aus. Auch das Stänkern mit anderen Spielern fehle. Dafür dauert es dann auch noch zu lange. Die anspruchsvollen Spieler waren also kaum gefordert. Wahrscheinlich sind sie nicht die Zielgruppe.</p>
<p>&#8220;Colossal Arena&#8221; wurde anschließend mit deutlich mehr Spass gespielt.</p>
<p>Die verbliebenen drei ließen sich von Manfred noch ein &#8220;Die Tore der Welt&#8221; Kartenspiel zeigen. Dies fiel ebenfalls durch und kommt wohl nicht ansatzweise an das große Brettspiel gleichen Namens heran.</p>
<p>&nbsp;</p>
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