Spielabend, 04.08.

7. August 2015

Wegen Schnupfen fiel die Spielrunde letzte Woche aus. Diesmal versammelte sich eine kleine Schar um den Tisch für eine Partie „Isle of Skye“. Diese Neuheit des Lookout – Verlages wurde von A. Pelikan und A. Pfister kreiert, den diesjährigen Preisträgern des Kennerspiel des Jahres. Es geht darum, aus Kärtchen eine Landschaft zu bilden. Jeder tut dies für sich. Sie müssen kein geschlossenes Bild ergeben, in wilder Folge wechseln sich Wege, Wiesen, Berge und Seegebiete ab. Ganz zufällig geschieht das allerdings nicht, jeder versucht möglichst viele der Vorgaben zu erfüllen, dafür winken Siegpunkte. Zu Rundenbeginn entscheidet jeder für sich, welches der drei verdeckt gezogenen Kärtchen rausfliegt und zu welchem Preis die anderen beiden den Mitspielern angeboten werden. Keiner darf ein Kärtchen für sich behalten, es sei denn, nach der Verkaufsrunde liegen noch eines oder sogar beide vor mir, dann muss ich diese sogar zum von mir geforderten Preis kaufen. Anschließend legt jeder die erworbenen und behaltenen Kärtchen an den eigenen an und die Runde wird gewertet. Oft wurden extra teuer gemachte Kärtchen doch gekauft , oder die eigenen waren so unatraktiv, dass selbst Dumpingpreise nicht den Hund hinter dem Ofen locken konnten… René, der lange führte, wurde wegen Geldmangel von Gerhard doch noch abgefangen… Die Kurzweil, wir spielten zu fünft ca. eine Stunde, und das Zockerelement machten „Isle of Skye“ reizvoll!
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Danach spielten wir „Timebomb“. Georgios brachte es mit. Ein witziges und schnelles Kartenspiel. Jeder hat eine verdeckte Identität und will die Bombe entschärfen oder genau das verhindern. Dafür werden Karten, welche vor den Spielern liegen, aufgedeckt. Die Bösen werden:“hier, nimm diese rufen“, in der Hoffnung, die Bombe geht hoch. So geschehen mit der allerersten Karte, die überhaupt aufgedeckt wurde… Die zweite Partie zog sich länger, bis die Guten es schafften, genug Entschärfungskarten aufzudecken.

Anschließend spielten wir noch „King of New York“, den Nachfolger von „King of Tokyo“. Zu ca. 80% sind die Spiele identisch, jeder hat ein Monster und versucht in drei Würfelwürfen möglichst viele Punkte zu sammeln, durch nackte Zerstörung, oder den anderen soviel Schaden zu zufügen, um als letzter noch am Leben zu sein. Jetzt gibt es mehrere Stadteile, in welchen Gebäudekärtchen liegen. Nach deren Zerstörung taucht die Armee auf. Diese fügt den Monstern Schaden zu, bei bestimmten Würfelergebnissen. Es ist immer noch sehr unterhaltsam, allerdings etwas komplizierter als der Vorgänger und aufgrund des zu klein geratenen Spielplans etwas unübersichtlich. Wir spielten zwei Partien, bis endlich alle ermattet in den Seilen hingen…
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Spielabend, 27.01.

29. Januar 2015

Wenn es um eine Frau geht, dann sind die Jungs ganz anders motiviert. Dies ist eine mögliche Schlussfolgerung nach der haushoch gewonnenen Partie „Robinson Crusoe“, zu welcher sich Carl, René und Patrick wieder einmal zusammen fanden, diesmal war noch Georgios mit im Boot, für ihn war es neu. Szenario Nummer drei, Jenny braucht Hilfe, wurde gespielt und wie schon geschrieben, bereitete es keinerlei Probleme….

Im Anschluss spielten sie noch eine Partie „Brügge“, das 2013 bei Hans im Glück erschien und schon einige Zeit nicht mehr auf dem Tisch lag. Patrick, der es sehr mag, bekam kein Bein auf die Erde, während Carl wohl eine Geldmaschine entwickelte, mit der jeder noch so teure Bewohner problemlos bei ihm eine Bleibe fand.
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Manfred und Lucas spielten mit mir „Die Staufer“.
IMG_0705 Die erste Partie vor einigen Wochen riss mich nicht vom Hocker, aber mittlerweile muss ich diesen Ersteindruck revidieren. Sechs Stadtkarten werden zufällig gezogen zum Spielplan zusammen gelegt. In einer oder zwei von ihnen findet am Ende jeder der fünf Runden eine Wertung statt. Dafür gilt es, eine Mehrheit an Ämtern zu besetzen, die je nach Mitspieleranzahl zwischen zwei bis fünf schwankt. Das Reisen in die Städte sowie die Besetzung der Ämter muss mit dem Einsatz an eigenen Figuren beglichen werden. Das Besorgen von Nachschub dieser Figuren stellt die andere Aktionsmöglichkeit dar. Ein wichtiger Faktor im Spiel sind die Truhenmarker, die es zu den Aktionen dazu gibt. Diese verbilligen den Einsatz, bescheren Extrapunkte oder erlauben den Erwerb von Sonderkarten, die eine dauerhafte Wirkung besitzen. Davon liegen sechs verschiedene zur Auswahl. Wir zogen diese zu Spielbeginn zufällig und mussten feststellen, dass diese unterschiedlich stark sind. Manfred und Lucas ergatterten die beiden Karten, welche eine Zusatztruhe erwirkten gleich zu Anfang. Diesen Vorteil konnten die anderen nicht kompensieren.
IMG_0707 „Die Staufer“ ist sicher ein eher abstraktes Spiel, konnte uns allerdings fesseln in seinen Möglichkeiten. Den Überblick zu gewinnen in der umfangreichen Zahl an Zusatzaktionen ist Voraussetzung für ein gut geplantes Spiel und in der ersten Partie schwer zu meistern.

Danach sollte es noch eine Runde „King of Tokyo“ sein.
IMG_0709 Dieses von uns allen geliebte Kampfkniffeln spielten wir mit den beiden Erweiterungen, die Sonderkarten für die jeweiligen Figuren beinhalten sowie Kostüme als Zusatzentwicklungen aus der Halloweenerweiterung. Mein Cyperbunny hatte den Sieg nach Punkten schon fast in der Tasche als Manfreds Drachen ihm die Ohren langzog….
IMG_0711 Lucas hätte im letzten Zug sechs Tatzen würfeln müssen, um das Ruder nochmal herum reißen zu können, schaffte aber nur deren drei und so musste sich sein Kraken ebenfalls geschlagen geben.

 

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Spielabend, 29.10.

31. Oktober 2013

Und los geht es wieder mit den Neuheiten aus Essen: Patrick brachte ein „Amerigo“ von Queen Games aus Essen mit. Zum Ablauf kann ich fast nichts schreiben, nur soviel, eine zufällige Inselwelt, der karibischen anscheinend  nach empfunden, wird besiedelt… Die Kiste ist sehr groß, es taucht ein Würfelturm auf in alter Tradition bei Queen – die Spiele Wallenstein und Shogun hatten sie ebenfalls dabei – und es ist wohl ein sehr untypisches Spiel des Autors Stefan Feld. Es dauerte länger, als Patrick erwartete, die Partie zu zweit ging ziemlich flott, die er schon vorher spielte.

An meinem Tisch zeigte Andreas Peter, René und mir ein „Russian Railroads“, bei Hans im Glück erschienen. Es ist ein typisches Arbeiter-einsetzen-und-damit-Aktionen-auslösen-Spiel, gemeinhin als Workerplacement-Spielprinzip anglizisiert. Obendrein ist es schon deutlich abstrakter vom Ablauf, als zu erwarten wäre und das Eisenbahnthema wirkt aufgesetzt, so sehr wir alle dieses ausgesprochen mögen. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, Eisenbahnstrecken von Moskau aus nach Wladiwostok, St. Petersburg oder Kiew zu bauen. Theoretisch kann es also vier Strecken nach Wladiwostok geben, welche von jedem Spieler auch noch mit bis zu  vier besseren Schienentypen veredelbar ist, die mehr Punkte abwerfen. Da hinkt es thematisch doch arg… Auf dem zentralen Spielbrett eingesetzt, erlauben die Arbeiter zum Einen das Vorwärtsziehen von Schienenmarkern auf den drei schon erwähnten Strecken. Es beginnt immer mit dem schwarzen, welcher auf dem Weg nach Wladiwostok die anders farbigen Schienenmarker freisetzt, sobald er bestimmte Felder der Strecke erreicht. Eine andere Möglichkeit ist der Erwerb von Zügen. Diese Marker werden jeweils an eine der Strecken gelegt und erlauben am Schluss einer Runde Punkte zu sammeln, so viele Felder auf der Strecke weit, wie es ihre Reichweite erlaubt und abhängig vom Veredlungsgrad dieser Strecke. Ein Beispiel: Sollte es mir schon gelungen sein, die drittbeste Schienenkategorie frei zu schalten, deren Marker liegt auf dem zweiten Feld der Strecke nach Kiew und dort ist ein Zug mit Reichweite vier angesetzt, dann gibt es keine Punkte für die schwarze Schiene – gibt es nie – jeweils einen Punkt für den graue Schiene der Felder drei und vier und zwei Punkte für die braune Schiene für die Felder eins und zwei. Die Zählweise ist etwas ungewöhnlich, greift aber nach einigen Runden, von denen wir insgesamt sieben spielen und jeweils am Rundenende werten. Auf einem eigenen Track kann die Industrialisierung von jeden Spieler voran getrieben werden, natürlich mit dem Zweck, immer mehr Punkte zu kassieren, je weiter sie fortgeschritten ist. Was geht noch? Spezielle Ingenieure sind zu ergattern, zusätzliche Arbeiter oder Sonderkarten zum sofortigen Nutzen oder der Schlusswertung. Es ist an allen Ecken und Kanten möglich, Punkte zu sammeln, was mir persönlich nicht so gefällt, da die Aktionen dann so beliebig wirken und dem Spieler vorgaukeln, etwas richtig zu machen. An anderer Stelle wären vielleicht noch viel mehr Punkte möglich. Das alles durchrechnen zu wollen, wäre sicher sinnvoll, sprengt aber zügig den Spielzweck des gemeinsamen Vergnügens. Trotz meines Nörgelns muss ich dem Spiel einen hohen Unterhaltungswert und Spannungsbogen zugestehen! Die Punkte werden mit unterschiedlicher Gewichtung gesammelt: Dort, wo die Industrialisierung früh einige Punkte brachte, bringt die edelste Platinschiene erst tatsächlich in der Schlussrunde richtig viel. Ich setzte auf diese und konnte mich von meinem ewigen letzten Platz nach vorn katapultieren und lag dann mit René, der auch nach Wladiwostok baute, und Peter, der eine Mischkalkulation fuhr, dicht auf, während Andreas die Industrie konsequent ausbaute und über seine Mehrheit an Ingenieuren zusätzlich kräftig Bonuspunkte erhielt. Es gefiel allen gut.

Im Anschluss spielten wir noch eine Partie „King of Tokyo“ mit der Halloween – Erweiterung. Zwei neue Charaktere, Pumpkin Jack und Boogie Woogie tauchen auf, natürlich neue allgemeine Karten, kürbisfarbige Würfel und Kostümkarten. Mit meinem Cheer Leader Kostüm konnte ich von anderen Monstern verteilten Schaden um einen Punkt erhöhen, was ich natürlich ausgiebig nutzte. Peters Alien schlug sich kostümlos durch, bezog aber mit seinem dauerhaften Aufenthalt in Tokyo soviel Dresche, dass er früh seinen Wunden erlag… Andreas sein Boogie Woogie als Zombie verkleidet, scheidet nicht aus, wenn seine Lebenspunkte auf null sinken. Dummerweise ergatterte er noch ein zweites Kostüm und benötigte dann als Astronaut nur noch 17 statt der sonst üblichen 20 Punkte zum Gewinn… Sehr funny, natürlich ein MUSS für alle King of Tokyo Fans!

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Spielabend, 05.02.

8. Februar 2013

Mit mir spielten Fabian, Gerhard und Lucas ein „Asgard“, das neue große Spiel von „What´s your Game“. Zehn Götter der nordischen Mythologie ringen miteinander in Schlachten auf dem großen Weltenbaum. Sie sind keinem Spieler zugeordnet, jede Runde immer wieder neu, kann sich jeder bei ihnen um Audienzen oder einer Tempelbaugenehmigung bemühen. Dies gehört zu den interessantesten Momenten im Spiel, jeder spielt verdeckt Götterkarten, je nach Anzahl der eigenen Einflußscheiben und besetzt dann abwechselnd eine Postion der gewählten Götter. Der frühe Vogel…, nach bekanntem Muster ist mehr zu holen, dummerweise gibt es im Vorfeld nie Gewissheit, welche Götter die anderen Spieler aufsuchen wollen, in manchen Runden wollten drei zum gleichen, in anderen verteilte es sich sehr gleichmäßig. Bei den Audienzen sind Götterkärtchen zu holen, welche für den Tempelbau unerlässlich sind. Diese geben jede Runde Punkte, verbrauchen allerdings auch eine Einflußscheibe. In Asgard selbst können neue besorgt werden, genauso wie Krieger und Riesen, die in den Kämpfen wichtig werden. Diese vernachlässigten wir sehr und hatten nur den Tempelbau im Fokus. Dort sind aber auch viele Punkte zu holen, genauso wie im großen Schlussgerangel, dem Ragnarök. Das Spiel erschien uns sehr unübersichtlich, die einzelnen Spezialfähigkeiten der Götter sinnvoll im Einklang mit den vielen weiteren Aktionmöglichkeiten zu bringen, überhaupt eine eigene Struktur bilden, war schwer. Erst am Schluß gab es so manche Erkenntnis… Da, wo bei „Vinhos“ aus selbigem Hause die Komplexität zumindest noch sehr dicht am Thema und damit intuitiv und nachvollziehbar war, bleibt bei „Asgard“ vieles sehr abstrakt. Die Begeisterung war verhalten, ich hoffe, es gibt noch eine Folgepartie. Einzig Lucas gefiel es gut, er bestand darauf, dass ich das erwähne!

Gerhard machte sich im Anschluß vom Acker und so knödelten wir drei verbliebenen noch zwei Runden „King of Tokyo“. Lucas sein übermütiger Panda blieb mit fünf (!) Lebenspunkten noch in Tokyo stehen und bekam natürlich Dresche…  Während ich also mein Kraken mit dem Panda ringen lasse, besorgte sich Fabian still und heimlich den ausgesprochen heimtückischen Strumpf-Strahl, mit welchem er mich pö a pö klein strumpfte. Für jeden Marker bekam ich einen Würfel abgezogen. Das miese Sadisten-Alien wollte mich auf völlige Würfellosigkeit schrumpfen, ich biss aber vorher schon vor Gram ins Gras….

Am anderen Tisch spielten Andreas, Deniz, Manfred, Peter und René ein „Locomotive Werks“. Es handelt sich um eine Neuauflage des ursprünglich 2002 bei Winsome Games erschienenen Spiels. Die Gestaltung und Ausstattung der Spiele bei Winsome sind mit viel Wohlwollen als dürftig zu beschreiben, jetzt bei Queen Games ist alles viel opulenter und umfangreicher. Zum eigentlichen Ablauf kann ich nichts sagen, da es erst ganz frisch eintraff und ich es auch damals nicht mitspielte, als Christian es das eine oder andere Mal mitbrachte in der Orginalversion. Manfred sowie Andreas bezeichneten es als ein „Automobile – Light“, was damit schon mal ihre Sympathien zeigt, da beide „Automobile“ mögen. Alle anderen waren wenig begeistert, die Gleichförmigkeit der Züge schuf wohl kaum Spannung, so das Hauptargument…

Deniz und René verdrückten sich; so spielten dann Andreas, Manfred und Peter noch ein „Stich-Meister“ von Friedeman Friese als Absacker.

 

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Spielabend, 29.01.

30. Januar 2013

Andreas zeigte Christian, Fabian, Lucas und Ralf das Spiel „Belfort“, ganz neu bei Pegasus erschienen. Gebäudebau, Rohstoffoptimierung, geschicktes Einsetzen von Zwergen, Elfen und Gnomen sollen grob ein paar Schlagwörter sein. Drei Rohstoffe, neben dem Geld, gibt es. Die Gebäude sind Handkarten und können ausgespielt werden, wenn die nötigen Rohstoffe beisammen sind. Der Garten, als Beispiel, bedarf drei Holz und zwei Steine. Dafür kann einer der fünf Gärten der Stadt mit einem eigenen Spielstein belegt werden. In den Wertungsrunden gibt es für Mehrheiten von Gebäuden in den fünf Stadtvierteln Siegpunkte. Manche haben eine Funktion, fast alle haben eine Sonderfunktion, wenn ein Gnom angeworben, dort in diesem Gebäude tätig wird. Um beim Garten zu bleiben, dieser erlaubt mit des Gnomes Hilfe einen normalen Elfen in einen doppelt so tüchtigen Elfen zu wandeln. Dieser hackt dann im Wald zwei Holz, als Beispiel. Die Aufgabenteilung ist ulkig, nur die Zwerge brechen Stein, das Holzfällerleben der Elfen erwähnte ich schon, nur gemeinsam schmelzen sie Metall, jeder für sich presst Geld. Die Nutzung der Gilden mit besonderen Möglichkeiten, das Anwerben weiterer Leute oder der Warentausch, sind zusätzliche Optionen.  Im Laden zu dritt ausprobiert, gefiel es uns gut, zu fünft dauert die Partie einfach zu lange, jeder wartet ewig, das trägt das Spiel nicht, so die einhellige Meinung.

Deniz, Gerhard und Manfred spielten ein „Noblemen“, ebenfalls frisch erschienen, im letzten Monat. England im 16. Jahrhundert dient als Hintergrund. Jeder legt Geländekärtchen, baut Burgen, Kirchen oder Paläste, spendet Land und versucht beim Maskenball prestigeträchtig darzustehen, um für die kurze Zeit bis zum nächsten Ball einen besseren Adelstitel zu ergattern. Sehr üppig ausgestattet mit schönem Material, vielen Holzfiguren, bietet „Noblemen“ viele Gelegenheiten, um Siegpunkte zu sammeln. Diese vielen Töpfe, in welchen jeder gern mit rührt, verschaffen die nötige Spannung, um das Spiel als rund und gelungen, einzustufen!

„King of Tokyo“ und „Vegas“ wurde noch in die gute Stube getragen, welche Runde was spielte, entging mir aber….

Patrick zeigte René und mir die 2. Edition von „Descent“ im Küchenkabinett. Dieser Dungeon Crawler erfreute sich in einschlägigen Kreisen einer enormen Beliebtheit, diverse Erweiterungen sind über die Jahre erschienen, alles in allem war es immer sehr reichhaltig an Figuren, anderem Material und auch Regeln, ausgestattet. Die 2. Edition, schon lange angekündigt, sollte im Sommer erscheinen, kam tatsächlich in deutscher Version erst kurz vor Weihnachten in die Läden. Mein Berserker – Zwerg und René´s Runen – Witwe (Bolte) sahen im ersten Teil des Szenarios uns in endlosen Kämpfen verstrickt, während der garstige Patrick seine Schergen auf dem Friedhof erweckte und rasch in den zweiten Teil schickte, der dann auch uns nach einer kurzen Werbepause ereilte. Dort sollten wir Lord „Whatever“ befreien, was uns keine nennenswerten Schwierigkeiten bereitete… Bis alle Regeldetails geklärt waren, dauerte es schon einen Moment. Die Dungeons waren klein und überschaubar, aber das macht auch den Reiz aus. „Descent“ ist sehr schlank geworden, so der erste Eindruck, viele Regeln auf das wesentliche reduziert, damit das Spiel dynamisch bleibt. Inwieweit es noch an epischer Tiefe gewinnt, bleibt offen, so ist es zumindest an einem Abend gut spielbar und auch wieder schön ausgestattet!

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Spielabend, 01.01.

5. Januar 2013

Weihnachten wurde natürlich auch viel gespielt! An Neujahr fand sich nur ein kleines Häuflein hartgesottener daheimgebliebener Spieler zusammen. Mit Patrick und René probierte ich zuerst ein „Power up!“, die Erweiterung für „King of Tokyo“ aus. Der neue Kampfpanda Pandakai musste auf Herz und Nieren geprüft werden, ich riss ihn mir unter den Nagel. Die wichtigste Veränderung sind die Evolutionskarten, grundsätzlich gibt es  für jede Figur einen eigenen Satz. Diese sind bei einem Wurf von drei Herzen erhältlich, dann darf die oberste gezogen werden. Manche sind dauerhaft benutzbar, manche nur einmalig. Es sind witzige zusätzliche Effekte dabei, die sich auch gut mit den Energiekarten kombinieren lassen. Anfangs ging niemand nach Tokyo rein, alle geierten nach Energie für die schicken Karten und natürlich nach Herzen! King Kong René geriet ins stolpern und wurde zum Bettvorleger verarbeitet. Mein Panda schlug sich tapfer, hatte aber am Ende gegen die perfiden Winkelzüge des Cyper Patrick Bunny keine Chance…

Für „Galaxy Trucker“ ist ENDLICH die lang ersehnte zweite große Erweiterung erschienen. Sie strotzt nur so vor Material und Ideen. Da es Patrick noch gar nicht kannte, beschränkten wir uns im ersten Flug auf die neuen Raumschiffteile. Der Router gehört zu den interessantesten, er ermöglicht jede erwünschte Verbindung zu den benachbarten Teilen. Gemischte Lebenserhaltungssysteme sparen Platz und kleine Düsen erlauben Ausweichmanöver auf der letzten Zacke. Der erste Flug verlief reibungslos. Für den zweiten nahm ich alle neuen Weltraumkarten. Wesentliches Element sind die Eindringlinge, die sich zufällig ausgewürfelt, von außen ins Raumschiff eindringend, das Loch sorgfältig wieder schließend, durchs Schiff bewegen, um entweder alles zu fressen, was ihnen in den Weg kommt oder um nach einer vorgegebenen Zahl an Schritten, ein Schiffsteil weg zu sprengen. René kostete es gleich bei der ersten Gelegenheit eindrittel seines Schiffes. Das weckte sein Rohrspatzgen. Die gesamte restliche Partie durften wir uns anhören, dass es das doch nicht sein könnte, nur noch von Aliens angegriffen zu werden…. Patricks und mein Raumschiff blieben recht unbeschadet und so zuckten wir mit den Schultern….

Eine dritte Runde gab es nicht, da Lucas auftauchte und wir eine andere Erweiterung probieren mussten: „Gold & Guns“ für das Spiel „Carson City“. Auch dieses Spiel ist ein alter Liebling und so waren wir sehr gespannt. Es gibt einen komplett neuen Satz an Charakterkarten, die zu Rundenbeginn gewählt werden können. Interessant sind die Lady, die zwei Duellen aus dem Weg gehen kann, der Auktionator, der zwei Grundstücke versteigert oder auch der Arzt, welcher Duellverlierer wieder ins Spiel bringen kann, gegen Gebühr natürlich. Dummerweise wird unsere kleine Stadt jetzt regelmäßig von auswärtigen Banditen überfallen… Es gibt auch neue Gebäude: die Schmiede mit festem steigendem Einkommen oder die Bahnstation, welche bei einem durchgängigen Weg quer durch die Stadt einen üppigen Schwung an Siegpunkten zum Spielende bedeutet. Dies von langer Hand, mal wieder ganz unauffällig vorbereitet, verschaffte Patrick den Sieg! Eine wichtige Veränderung stellt die Umwandelbarkeit der reinen Wohnhäuser in doppelstöckige Wohnhäuser dar. Damit können von anderen Gebäuden die Einkünfte explodieren. Carson City bleibt ein spannendes Spiel, welches mit der Erweiterung einiges an Variation erfährt!

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Spielabend, 10.07.

11. Juli 2012

Für das jüngst gekürte „Spiel des Jahres“ „Kingdom Builder“ ist auch schon vor wenigen Tagen die erste Erweiterung, „Nomaden“, erschienen. Die probierten Andreas, Lucas, Manfred und ich gleich mal aus. Für die Spielfläche werden vier Landschaftspläne zufällig ausgewählt aneinander gelegt. Sie zeigen sieben Landschaftsarten, von welchen zwei nicht bebaut werden dürfen. Die gesamte Fläche ist mit einer Hexfeldrasterung überzogen. Wer am Zug ist, spielt seine Landschaftskarte und platziert drei Häuschen auf die angegebene Art. So es geht, müssen diese an schon vorhandene meiner Farbe angebaut werden. Drei zufällige Aufgabenkarten geben an, wie in dieser Partie Punkte zu sammeln sind. Als Beispiel: Jedes Haus angrenzend zum Wasser gibt einen Punkt, die meisten in einem der vier Gebiete geben zwölf usw. Die Landschaftspläne des Grundspiels zeigen unter anderem auch Stadtfelder, für deren Anschluss drei Punkte zu holen sind. Weiterhin sind auf jedem verschiedene Orte, deren Anschluss Sonderaktionen ermöglichen: Ein Häuschen zusätzlich in eine Wüste, an den Rand des Spielplans usw., oder auch die Möglichkeit, eigene Häuser zu verschieben. In der Nomanden-Erweiterung sind statt der Städte Zeltdörfer anzuschließen, deren Vorteile nur einmal im folgenden Zug gelten. Es gibt natürlich neue Orte mit neuen Möglichkeiten und die drei neuen Aufgaben geben die Punkte sofort und nicht erst am Ende der Partie. Wer einen schnellen Blick für günstige Situationen hat, für denjenigen ist Kingdom Builder genau das richtige. Zum einen müssen die Mitspieler dann nicht lange warten, bis sie wieder dran sind, zum anderen sind dann auch meist mehr Punkte drin. Das Nachziehen einer passenden Landschaftskarte ist sicher vom Glück abhängig und kann auch schnell jemanden ins Hintertreffen geraten lassen, aber das macht eben auch einen guten Teil der Spannung aus, kommt im nächsten Zug die richtige Karte… Kingdom Builder muss flott gespielt werden, wenn alle ewig den optimalen Zug suchen, wird das Spiel zäh. Das war in unserer Partie nicht der Fall, nach einer Stunde waren wir fertig. Mich persöhnlich hat es nicht gefesselt. Es hat seinen Reiz, durchaus, „Dominion“, vom selben Autor, hat mich mehr fasziniert. Andreas meint, es macht mit jeder Partie mehr Spaß. Hoffen wir, dass die klassischen Gelegenheitskäufer eines Spiel des Jahres dem auch eine zweite Chance geben werden.

Im Anschluss grub ich das Spiel „Goldbräu“ von Franz-Benno Delonge, erschienen 2004 bei „Zoch“ aus meiner Kammer aus. Ein leichtes Wirtschaftsspiel, bei dem es gilt, mit Biergärten und Brauereien Geld zu verdienen. Sechs Biergärten liegen dicht beieinander und haben zu Anfang nur jeweils einen Tisch mit zwei Bänken. Eine der möglichen Spieleraktionen ist es, weitere Tische für den eigenen Lieblingsgarten dazu zu gewinnen. Das wird mit dem Verschieben von Zäunen ermöglicht. Der Erwerb von Anteilskarten an Brauereien und Gärten ist eine weitere Aktion. An dieser Stelle ist leider der eigene Einfluss sehr eingeschränkt, da nur zwei Anteile offen liegen.  Manfred, der seine „alte Post“ beständig ausbaute, sah sich in der letzten und einträglichsten Runde um sämtliche Einnahmen gebracht. Trotz allem hatte der Wettlauf um Anteile, Chefposten und Lieferverträge auch seine Spannung! Es dauerte ebenfalls nur eine Stunde.

Zu guter Letzt spielten wir noch zu dritt das geliebte „King of Tokyo“! In der ersten Runde war mein „Alien“ so schnell der einzige noch lebende im Kampf um Tokyo, dass eine zweite Partie folgen musste! Manfred bastelte sich eine geniale Defensivstellung, die ihn bei Schaden diesen wegwürfeln lassen konnte und falls das gelingt, eine zusätzliche Heilung bedeutete. So führte Lucas Vierer-Tatze nur zu einem Schaden und Manfred erschien unbesiegbar Tokyo zu seinem neuen Nest ausbauen zu können, aber eine selbst mich überraschende Sechser-Tatze machte aus Manfreds Kraken Thunfischsalat und Lucas konnte dann seinen zwanzigsten Punkt einsammeln, eine herrliche Partie!

Deniz spielte mit Christian und René am anderen Tisch ein „Eclipse“. Ein mächtiger Bankrott konnte Deniz nicht aus dem Spiel werfen, in der entscheidenden letzten Schlacht macht er nochmal richtig Punkte und so lagen alle Mitspieler am Ende ganz dicht zusammen!

Danach spielten sie noch ein „RA“, aus der ersten Generation der „Alea“ – Spiele. Ein flottes Versteigerungsspiel von Reiner Knizia im alten Ägypten angesiedelt!

 

 

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Spielabend, 14.02.

16. Februar 2012

„Warriors and Traders“ sollte es in der großen Runde sein; Andreas, Deniz, Lucas, Manfred und Ralf spielten eine Partie. Veröffentlicht von NSKN Legendary Games, ein ganz neuer Name am Verlagshimmel, aus Rumänien. Der Spielplan, auf der einen Seite mit West- und auf der anderen Seite mit Osteuropa und das sonstige Material sind ganz ansehnlich. Da hören die positiven Einschätzungen auch schon fast auf. Jeder fängt in einem Gebiet an und sammelt jede Runde Nahrung, Waffen und Baustoffe. Damit werden Armeen aufgestellt, anfangs Fusstruppen. Bogenschützen und Reiterei müssen erst erforscht werden. Dafür hat jeder einen kleinen Entwicklungsbaum und kann jede Runde in einem der drei Richtungen Militär, Handel und Baumeisterei sich fortentwickeln. Bei der Eroberung von Nachbargebieten werden die Werte der Einheiten verrechnet. An dieser Stelle wurde wohl übersehen, dass die Barbaren, welche anfangs in sämtlichen neutralen Gebieten stehen, auch vertrieben werden können. Natürlich dann gern in die Richtung der Mitspieler. Gegeneinander wurde kaum gekämpft, und das bei fast maximaler Spielerzahl, es gab genug Raum für alle und weil es auch mehr Einheiten gekostet hätte. Für ein Aufbau- und Eroberungsspiel hatte es zu wenig neues zu bieten, hieß es. Als noch größeres Manko wurde von fast allen empfunden, dass Entscheidungsmöglichkeiten anhand des Entwicklungsbaumes vorgegaukelt wurden, die es nicht gab. Genauer gesagt, keinen Sinn machten. Also taten alle mehr oder weniger dasselbe. Wer nicht massiv in die Produktionschiene investierte, wurde abgehängt. Der Handel kam kaum zum Tragen und für die Militärentwicklung blieb dann keine Zeit mehr. Mit drei Stunden Spielzeit dauert es zu lange. Schade, „Warriors and Traders“ sieht hübsch aus, ob sich für eine erneute Runde noch Freiwillige finden werden, ist offen.

Im Küchenkabinett ging es wieder ins Weltall. Diesmal ohne Private Carl, der wohl in einer entfernten Galaxis Wache auf einem Raumtransporter für radioaktive Abfälle schiebt… ABER wir werden wohl ein Gesuch einreichen, damit er zurück kommt, da wir uns diesmal allesamt nicht sonderlich mit Ruhm bekleckerten. Zweimal schrotteten wir unser Raumschiff, trotz unseres Neuzugangs Fabian, der auch sofort ganz motiviert seine Aufgaben anging und sich nicht von unserer weiblichen Bordcomputerstimme irritieren ließ, die ihm beim scharf machen der Raketen zuraunte: „Bin scharf…“ Die Abstimmung der einzelnen Schritte bleibt immer wieder eine Herausforderung, nicht selten fehlte Energie oder der heran nahende Feind war doch noch nicht abgeschossen. In unserer letzten Mission schaffte es René immer rechtzeitig auf der letzten Zacke den Laser zu bedienen, Energie ranzuschaffen und den Bildschirmschoner zu verhindern, wir sahen uns schon wieder im Geiste brennend aus dem Bild der Abendnachrichten nach unten sinken, aber diesmal nicht! Die „Unendlichen Weiten“ können kommen.

Anschließend reagierten wir unseren Frust an Tokyo ab. Im „King of Tokyo“ schlüpften wir wieder mal in die Rollen diverser übler Monster. René griff sich das neue Promo-Monster, den Brockenbären. Im Konterfei unverkennbar das Logo des Vertriebsverlages Heidelberger Spieleverlag. Mit diesem gewann dieser Schuft von René auch gleich nach Punkten. Nur ganz knapp schlug er Fabians Godzilla. Nikolaj´s King Kong war zu übermütig und wurde zu einem Bettvorleger verarbeitet, während ich mich von einer Ereigniskarte verführen ließ und die ganze Zeit versuchte, den großen Armageddon-Wurf zu landen, der mir sofort neun Siegpunkte beschert hätte. Es fehlte immer genau ein Symbol und reichte dann nicht… Eine herrliche Würfelei!!!

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Spielabend, 06.12.

8. Dezember 2011

Das Weihnachtssteptanz im Laden hat begonnen und so fällt der Spielbericht etwas knapper aus.
Andreas, Christine, Deniz, Gerhard und René spielten anfangs ein „GulliPiratten“. Bewohner der Kanalisation bemächtigen sich des Treibgutes unterschiedlicher Wertigkeit. Über Karten gesteuert setzt einjeder die Mitglieder seiner Mannschaft auf verschiedenen Schiffen ein. Leichte Kost mit Zockerelementen und hübscher Ausstattung.
Danach kam ein „King of Tokyo“ auf den Tisch, eine kurzweilige Würfelei, die letzte Woche viel Spass verbreitete, diesmal aber, ebenso wie das erste Spiel, zu unterschiedlicher Resonanz führte.
„Coloretto“, der Kartenspielvorläufer des Spiel des Jahres von 2007  „Zooloretto“, folgte. Dies spielte sich sehr flott und so wurde noch eine Partie „Ben Hur“, das Wagenrennen, welches schon einmal an einem der letzten Abende stattfand, dran gehangen.
Am anderen Tisch spielten Fabian, Lucas, Manfred und ich ein „Asara“ aus dem Hause Ravensburger, welches im letzten Jahr erschien. Mittlerweile gibt es zwei kleinere Erweiterungen für das Spiel, die probierten wir gleich mit aus. Schnelle Spannung und viele Entscheidungsmöglichkeiten prägen dieses Spiel. Mir gefällt es nachwievor, Fabian dauerte es etwas zu lange.
Im Anschluß sollte es noch ein anderer Klassiker von Jean de Poel sein, „The American Goldrush 1849“. Jeder stattet einen Goldsucher mit verschiedenen Werkzeugen, Waffen und viel Bohnen mit Speck aus, um in der Gegend der Sägemühle sein Glück zu machen. Ein pures Glücksspiel, bei dem selten ein Goldsucher auch lebend ins Fort zurückkehrt. Dies war uns allen aber ganz überraschend beschieden und so bestimmte die Summe des gesammelten Goldes dann den Gewinner, kurzweilig und witzig.

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Spielabend, 29.11.

1. Dezember 2011

Das hatten wir schon lange nicht mehr, dass ein Spiel so stark polarisiert: „Colonial“ vom schweizer Verlag Stratagem. Jeder spielt eine europäische Großmacht, die Länder entdeckt, Kolonien begründet, einen Warenkreislauf etabliert, Kriege vom Zaun bricht und Piraten finanziert. Dafür spielt jeder verdeckt vier Karten, die eine von zwei Aktionen erlaubt. Für viele Aktionen gibt es Siegpunkte, wer deren zehn hat, hat fast, aber nur fast gewonnen. Denn es gilt, auch schuldenfrei zu sein.  Die Entdeckungen sind vom Würfel abhängig, die Kämpfe ebenso. An dieser Stelle setzen die Kritik von Andreas und mir an, dass es dafür dann zu lange dauert. Letzten Freitag spielten es Lucas, Manfred, Andreas und ich. Über drei Stunden spielten wir und keiner war richtig begeistert, es hat viele schöne Elemente: der Warentransport für andere hat etwas neues, die Kopplung von Warenmonopolen und Unteraktionen gefällt mir, die Übernahme eines neu entdeckten Gebietes durch einen ganz anderen Spieler ist auch originell und völlig unbestritten ist die Augenweide von Ausstattung sowie Graphik. Aber es funzte nicht richtig um die fachliche Kritik zusammen zu fassen. Christian spielte es am Mittwoch und seine Runde war vollkommen hingerissen. Nun also ein weiteres Mal; Christian, Andreas, Fabian und Gerhard saßen zusammen und die Meinungen waren wieder durchwachsen. Christian hält die Möglichkeiten, dass Würfelglück abzufedern für ausreichend und bleibt bei seiner Begeisterung, Fabian gefiel es ebenfalls, Gerhard dauerte es zu lange und Andreas erkennt an, dass es interessante neue Aspekte hat, für ein Würfelspiel aber zu lange dauert.

Anschließend spielten sie noch die „Gulli Piratten“. Im Piratenthema sind hübsch aufgemachte Kleinnager in der Kanalisation unterwegs, um Beute zu machen. Sehr kurzweilig, so der Tenor.

Ralf, Deniz und Lucas spielten zuerst ein „Tournay“ und anschließend ein „Pax“. Einschätzungen dazu drangen nicht bis an mein Ohr durch.

Im Küchenkabinett saßen René, Manfred und ich bei einem überraschend witzigem Spiel namens „King of Tokyo“. Jeder spielt ein Monster, bekannte Lieblinge wie Godzilla und King Kong, oder zumindest Verwandte von ihnen, sind selbstredend dabei, und sammelt Punkte für die Zerstörung Tokyos. Viel reizvoller ist es natürlich auf die anderen Kollegen einzudreschen. Wer keine Lebenspunkte mehr hat, fliegt raus. Das ganze wird über einen Kampf-Kniffel-Mechanismus geregelt: jeder hat drei Versuche. Ich mache Schaden, heile mich, horte die in Wald und Flur gefürchteten Energiebrocken, mitdenen ich eine der drei ausliegenden Karten kaufen kann. Diese geben verschiedenste Zusatzmöglichkeiten. Nach einer halben Stunde inklusive Regelerklärung ist alles vorbei. Wer sich auf ein simples und schnelles Nimm-dies-du-Schuft einlassen mag, wird wie wir seinen Spass finden!

Danach kam seit langem mal wieder ein BuBu auf den Tisch. René und auch Manfred kannten die Burgen von Burgund noch nicht. Manfred fand es ganz ok, René ist die ständige Suche nach den Vorteilen der Marker zu frickelig, mir gefällt es nach wie vor.

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