Spielabend, 13.12.

15. Dezember 2016

Andreas, Lucas und Manfred probierten „Cottage Garden“ von Uwe Rosenberg. Jeder hat zwei Blumenbeete und will diese mit Blumenpuzzleteilen füllen. Dabei sollen die Tontöpfe und Salatpflanzen möglichst nicht überdeckt werden. Die Puzzleteile haben unterschiedliche Größen und liegen in einer wechselnden Auswahl von zwei bis vier Teilen für jeden separat bereit. Ist das Beet komplett, wird es gewertet und eines neues gezogen. Die Ausstattung ist hübsch, aber der Spannungsbogen flacht zügig ab, da sich der Ablauf ohne Veränderung immer nur wiederholt… Das Spiel fiel bei allen durch…

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Danach spielten sie „Rhodes“, bei der niederländischen Schmiede „The Game Master BV“ dieses Jahr erschienen. Ein einfaches und eingängiges Arbeiter-Einsetz-Spiel im antiken Griechenland angesiedelt. Mit Warenhandel werden Aufträge erfüllt, die Punkte bringen. Die von den Spielern auf Schiffen herbei gebrachten Waren stehen jedem zur Verfügung, der den Preis zahlen will. „Rhodes“ wusste zu gefallen.

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Anschließend kam „Futschikato“ auf den Tisch, das neue Lieblingsspiel von uns allen. Einfach und schnell.

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Zuletzt wurden die „Fünf Gurken“ gezockt, der Vorgänger von „Futschikato“ quasi, da es ebenso ein einfaches und flottes Kartenspiel ist.

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René zeigte Deniz und Gerhard ganz ambitioniert „Die Kolonisten“. Dieses Schwergewicht von einem Aufbauspiel dauert in der vollen Anzahl von vier Epochen sehr viele Stunden Spielzeit. Sie begnügten sich mit der ersten Epoche. Besonderes Gewicht wird in diesem Spiel auf die Lagerung der Rohstoffe und verarbeiteten Waren gelegt. Deniz war es zu fummelig. Es bedarf einiger Anläufe, um den Durchblick zu gewinnen…

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„Oh my Goods“ mit der Erweiterung kam danach auf den Tisch, ein weiteres Kapitel wurde durchgespielt.

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Im Küchenkabinett probierten Markus, Patrick und ich „Mystic Vale“ vom Pegasus Verlag aus. Wunderbar gestaltete Karten zeigen eine phantastische Welt. In typischer Deckbuilding Manier baut jeder seinen Kartenstapel aus. Im Unterschied zu allen Vorgängern werden die einzelnen Karten aufgewertet. Dafür können die Verstärkungen in die Kartenhüllen dazu gesteckt werden. Jede Karte ist in drei Bereiche geteilt. Da es auch Blankokarten gibt, sind also bis zu drei Aufwertungen möglich. Verschiedene Symbole und Effekte ergeben Siegpunkte oder führen zu leichterem Erwerb von stärkeren Aufwertungen. Ein Zockerelement tritt noch hinzu. Mit bis zu drei roten Symbolen können Karten im eigenen Zug gefahrlos aufgedeckt werden, darüber hinaus geht der Spielzug verloren. Schöne Ideen, allerdings spielt jeder nur für sich allein. Es gibt keinerlei Effekte, die sich auf die anderen Spieler beziehen. Das macht „Mystic Vale“ leider schnell sehr langweilig. Es interessiert nicht, was die anderen Spieler machen, außer dass bestimmte Verstärkungen einem vor der Nase weg geschnappt werden. Da es eine große Auswahl gibt, fällt selbst das nicht wirklich ins Gewicht.

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„The Pursuit of Happiness“ hatte Patrick noch dabei. Eine Art Spiel des Lebens, die als Arbeiter-Einsetz-Spiel sich damit deutlich von „CV“, einer Würfelvariante unterscheidet. Jeder setzt seine Sanduhren in Feldern ein, um Projekte zu starten, Gegenstände zu erwerben, einen Job anzunehmen oder sich um eine Beziehung zu bemühen. Diese alle können weiter entwickelt werden, natürlich mit dem Ziel, viele Punkte zu generieren. „Pursuit of Happiness“ gefiel uns sehr gut, jeder ging einen anderen Weg und wir lagen trotzdem mit den Punkten dicht beieinander am Ende.

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Spielabend, 06.12.

8. Dezember 2016

Wieder einmal kam eine Neuheit auf den Tisch: „Adrenaline“ aus dem Hause CGE. Die deutsche Version ist noch nicht lieferbar, Patrick brachte die englische Fassung von der Messe aus Essen mit. Jeder spielt ein Alien, rennt durch eine Station, schnappt sich irgendeine der dort liegenden Waffen und ballert auf seine Mitspieler. Der Shooter der Videokonsole als Brettspiel. Wer umfällt, taucht gleich wieder auf. Siegpunkte werden nach einem Mehrheitenprinzip der Trefferpunkte verteilt. Die Waffen haben unterschiedliche Funktionen und brauchen verschiedene Farbwürfel für ihren Einsatz. „Adrenaline“ ist ein einfaches Bier-und-Brezel-Spiel und spielte sich sehr flott. Am Ende lagen wir mit den Punkten alle dichte beieinander. Gerhard, Patrick, René und ich amüsierten uns gut dabei!

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Im Anschluss spielten wir das zweite Kapitel der „Oh My Goods“ Erweiterung „Longdale in Aufruhr“. Für den Bau der Kathedrale konnte jeder üppige Bonuspunkte einheimsen, wer es schaffte, bis zum Spielende Ziegel oder Fensterglas zu horten. Da wir alle scheiterten, taten die sieben Minuspunkte für jeden nicht wirklich weh… Die Summe der Stärke der Wachtürme brachte Extrapunkte. Zusätzlich verbilligten sie die Einsatzkosten des Gebäudes, dem sie zugeteilt wurden. Es ist eine hübsche Variante, die dem Spiel eine Rahmenhandlung gibt.

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In der anderen Runde spielten Lucas, Manfred, Markus und Ralf „Nippon“ von „Whats your game?“. An diesem wuchtigen vielschichtigen Arbeiter-Einsetz-Spiel saßen sie dann auch den gesamten Abend. Die Industrialisierung Japans im 19. Jahrhundert ist das Thema des Spiels. Fabrikbau und Belieferung der Binnenmärkte, sowie die Entwicklung der Infrastruktur bringen den Spielern auf vielerlei Wege Siegpunkte. Das Spiel kam gut an, die lange Spieldauer wurde teilweise allerdings als grenzwertig akzeptabel eingestuft.

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Spielabend, 18.10.

24. Oktober 2016

Das von uns gern gemochte „Oh my Goods“ hat eine Erweiterung bekommen. Diese probierten Lucas, Manfred und Ralf mit mir zusammen aus. Ein Kampagnenmodus liegt diesem Ausbausatz zu Grunde. Durch die kleine Hintergrundgeschichte führte uns Tony Merz im ersten Kapitel. Er tauchte auf jeder der Ereigniskarten zu Rundenbeginn auf. Die bildeten den Rahmen des Spiels, ist der Stapel durch, dann ist das Spiel zu Ende. Das achte gebaute Gebäude ist kein Abbruchkriterium mehr. Es tauchten nach und nach neue Gebäude auf, die alternativ zu den Handkarten gebaut werden konnten. Die Maisfarmen brachten ohne Arbeiter Erträge und die Wachtürme gaben Extrapunkte. Richtig viel passierte nicht und das Spiel zog sich… Richtig gut geeignet ist es für vier Spieler nicht, war unsere einhellige Meinung. Bei Gelegenheit wird dem nächsten Kapitel natürlich eine neue Chance gegeben.

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Im Anschluss grub ich aus meiner Kammer „Der HeidelBÄR“ aus. Wer am Zug ist, muss von einer Karte den anderen Spielern einen Begriff in einem Satz mit sechs Worten umschreiben. Der Satz muss immer dem Tier entsprechend beginnen mit „Mein Hai…“ oder „Meine Kuh…“ usw. Im gesuchten Begriff ist immer das genannte Tier verballhornt. Mit „Mein Hai ist eine karibische Insel“, wird dann HAIti gesucht, als Beispiel. Das Spiel sorgte mit seinen kruden Umschreibungen für viel Gelächter!

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Am anderen Tisch zeigte Gerhard Markus und Ralf das Spiel „Mombasa“. Als alter erfahrener Hase lies er natürlich nichts anbrennen. In der ersten Partie gegen einen zu gewinnen, der es schon gut kennt, das ist sehr schwer. Die Köpfe rauchten kräftig, ein spielerisches Leichtgewicht ist „Mombasa“ sicher nicht. Nichtsdestotrotz gefiel es allen gut.

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Spielabend, 02.08.

5. August 2016

Vom Spiel „Firefly“ gibt es mittlerweile schon eine Handvoll Erweiterungen. Der deutsche Vertreiber, der Heidelberger Spieleverlag, hat erst zwei davon ins deutsche übernommen, aber mit der Piratenergänzung die wohl interessanteste, heißt es gerüchteweise. Das Spiel ist sehr beliebt bei uns und so murrte Gerhard den ganzen Abend, dass er keine Platzkarte abbekam… Christian, Nikolaj und Sune probierten es mit mir aus. Wir wählten wie sonst auch unsere Startjobs, aber fast jeder legte ein höheres Gewicht auf die illegalen und Schmuggelaufträge, da die Plotkarte uns Zielmarker versprach für die Erfüllung von jedem dieser Jobs. Wesentliche Veränderung erfährt das Spiel durch die Möglichkeit der Piraterie. Es gibt neue Jobs, die genau das erlauben. Sune ergriff gleich bei erster Gelegenheit seine Chance, als er mit dem überraschtem Nikolaj am unteren Ende des bekannten Weltraums in Silverhold zusammen vor Anker lag. Der Enterversuch klappte problemlos, im anschließenden Showdown, bei dem sich jeder eine der drei Fähigkeiten zu seinem Würfelwurf dazu addieren kann, unterlag Nikolaj auch. Sune hätte bis zu sechs Waren rauben dürfen. Dummerweise flog er den brandneuen sehr schnittigen Flitzer, der acht statt fünf Sektoren in einer Flugaktion durchqueren durfte, dafür aber über fast keinen Laderaum verfügt… Der unbeschadet davon gekommene Nikolaj konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und versuchte nun seinerseits, Sune zu entern. Dieser verfügte allerdings über eine Schutzschicht aus Spüli. In drei Würfelversuchen schaffte es Nikolaj nicht, zu entern und rutschte an der Außenhülle ab… Wir beendeten das Spiel nach über zwei Stunden vorzeitig, da von den benötigten fünf Zielmarkern erst drei von einem gesammelt wurden und das Ende nicht absehbar in Sicht war. Das tat aber unserer Unterhaltung im Spiel nicht weh, wir amüsierten uns prächtig! Diese Erweiterung schafft tatsächlich ein neues Element für „Firefly“, mit der möglichen Konfrontation gewinnt es an Spannung.

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Gerhard, Lucas und Manfred einigten sich auf eine Partie „Mombasa“. Alle kannten das Spiel, was den Lucas trotzdem nicht hinderte, schon wieder zu gewinnen… Das häuft sich auffällig in letzter Zeit, verschiedene mögliche Handicaps befinden sich in der Planungsphase…

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In ihrer Folgepartie blieben sie dem Autor Alexander Pfister treu: „Oh my Goods“ sollte es im Anschluss sein. Auch dieses kleine kurzweilige Kartespiel gewann Lucas selbstredend…

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Spielabend, 14.06.

16. Juni 2016

Das Spiel „Roll for the Galaxy“ erschien 2014. Jetzt brachte Pegasus Spiele eine deutsche Version auf den Markt, die Manfred, Ralf und René mit mir zusammen ausprobierten. Jeder besiedelt Planeten und entwickelt Technologien. Wer insgesamt das zwölfte Projekt abgeschlossen hat, beendet das Spiel. Motor hierbei sind Würfel. Neben den schon genannten Möglichkeiten bieten ihre Symbole auch das Suchen nach weiteren Projekten, die Warenherstellung und deren Verkauf für Geld oder Siegpunkte. Besiedelte Planeten bringen zu den fünf Startwürfeln weitere hinzu. Dann allerdings in unterschiedlicher Farbe mit unterschiedlicher Symbolverteilung. Zwei Aspekte machen einen besonderen Reiz aus. Zum einen kann nicht jeder automatisch alle erwürfelten Aktionen durchführen. Nur eine ist hinter dem eigenen Wandschirm markierbar. Zu den anderen Aktionen können passende gesetzt werden, sie sind aber nur dann nutzbar, wenn ein anderer Spieler diese markiert hat. Eine schöne Zockerei, wobei manchmal die markierten Aktionen der anderen offensichtlich sind, aber eben nicht immer. Der andere Aspekt betrifft die Rückholung der genutzten Würfel. Dies geht nur über Geld und oft genug ist es genau verkehrt herum, ich habe kein Geld und einen Berg Würfel… Material und Ausstattung sind gelungen. Die beigelegten Würfelbecher ließen wir aussen vor. Den Höllenlärm, den Würfel in einem Plastikbecher veranstalten ersparten wir uns lieber. Das Spiel ist kurzweilig, eine zweite Partie folgte auf dem Fuße und gefiel allen!

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Im Anschluss blieben wir noch etwas im Weltraum mit dem Spiel „Res Puplica 2030“ von R. Knizia. Erstmalig 1991 erschienen, wandelte das Thema von der Völkerwanderung am Ende der Antike unseres europäischen Raumes in ferne Galaxien. Es ist ein Kartenspiel, bei dem der aktive Spieler eine Suchanfrage stellt oder etwas anbietet. Dies sind zu Anfang Völkerkarten. Jeder andere Spieler macht ein Gegenangebot. Wer fünf einer Sorte gesammelt hat, legt diese für eine Raumstation aus, die dann eine Karte vom Technologiestapel generiert. Von diesen dann fünf gesammelt, gibt es die punkteträchtigen Stadtkarten. Die Unterschiede zur alten Version liegen in Feinheiten versteckt. Jeder kann jetzt zwei verschiedene Sorten anbieten. Zusätzlich gibt es alternative Kombinationen für andere Typen von Siegpunktkarten. Das Spiel zog sich und riss keinen wirklich vom Hocker. Ich mochte es damals, aber mittlerweile gibt es doch interessantere Spiele. Wenn es gut läuft und einer früh seine Völker und Technologien ausspielen kann, dann geht die Schere rasch auseinander und der Anschluss fällt schwer…

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Sune und Lucas vergnügten sich an einigen Partien „Dominion“.

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Danach spielten sie noch „Oh my Goods“.

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Spielabend, 07.06.

9. Juni 2016

Gerhard brachte „Oh my Goods“ vom Lookout Verlag mit. Die Karten haben im Spiel unterschiedliche Funktionen. Sie sind Rohstoff, Fertigware oder Gebäude. Passende Produktketten ins Spiel zu bringen, das macht einen besonderen Reiz aus, neben dem Zocken um die Rohstoffe. Gerhard mag es, bei John löste es wenig Begeisterung aus…

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Dieser hatte ein „Pints of Blood“ des Huch Verlages dabei. Zusammen mit Ralf und Gerhard ging es darum, in einem Pub in Ruhe ein Bier zu trinken und dabei wenig Lärm zu machen, damit nicht die Zombies rein kommen und allen den Garaus machen. Es lief wohl nicht so gut erfuhr ich zwischendurch… Ein kurzweiliges Bier-und-Brezel-Spiel.

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Zum Schluss zeigte John dem Gerhard noch „Das Vermächtnis“, welches bei Pegasus in der deutschen Fassung erschien ist. Über ein paar kurze Spielzüge sind die beiden dann zu fortgeschrittener Stunde allerdings nicht hinaus gekommen.

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Christian, René und ich probierten nochmal „Triumph and Tragedy“. Diesmal hielten wir uns nicht lange mit dem diplomatischen Tauziehen auf und fingen zügig die Klopperei an… Dadurch, dass ich mit René keine Berührungspunkte hatte, blieben Christian und ich verkeilt. Damit zeichnete sich ab, dass René der Sieg nicht zu nehmen war. Für eine Folgepartie wissen wir, das ein Gleichgewicht länger die Spannung erhält…

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Lucas, Manfred und Ralf spielten „Nations“, im deutschen Vertrieb bei Asmodee. Vor einem Jahr kam es letztmalig auf den Tisch. Lucas verzettelte sich wohl wiederholt und Manfred konnte vom Bonus der Chinesen nichts nutzen… Im ganzen gefiel ihnen das Spiel aber schon.

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Spielabend, 19.04.

21. April 2016

Letzten Herbst brachte Patrick das Spiel „Automania“ von der Messe in Essen mit. Jetzt hat der norwegische Verlag Aporta Games einen deutschen Vertriebspartner gefunden und das Spiel seinen Weg in unseren Laden. Wir produzieren Autos für den europäischen und den nordamerikanischen Markt. Jeder von diesen hat unterschiedliche Bedürfnisse, die im Laufe der vier Spielrunden wechseln. Je mehr mein gefertigter Wagen diesen entspricht, umso mehr Geld und Siegpunkte erhalte ich dafür. Abwechselnd setzen wir unsere Figuren in typischer Arbeiter-Einsetz-Manier auf den Spielplan, um für die Fabriken Ausstattungen und Maschinen zu holen. Zusätzlich kann ein Fahrzeug gebaut werden. Drei Typen stehen zur Auswahl, die unterschiedlich teuer in der Herstellung und je nach Maschinen auf den Förderbändern verschieden wertig sind. Manfred und ich lagen am Schluss gleichauf, während sich Lucas mit eigenen Regelauslegung acht Punkte von uns absetzte… „Automania“ gefiel uns, auch wenn viele Einzelmechanismen nicht wirklich neu sind. Die Mittelgewichtsklasse hat Zuwachs bekommen.

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Während René und Ralf noch auf John warteten, spielten sie René´s neues Lieblingsspiel „Oh my Goods“, welches bei Ralf ebenfalls Interesse auslöste!
John hatte einige Spiele dabei. Den Auftakt machte „Quadropolis“ vom Verlag Days of Wonder. Ein flottes und spannendes Städtebauspiel mit leichten Regeln. Mit Hilfe von vier Architekten baut jeder in seiner Stadt verschiedene Gebäude, die je nach Lage oder Anzahl Siegpunkte bringen. Seit längerem mal wieder ein Spiel dieses Verlages, was uns überwiegend zu fesseln weiß!

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Danach spielten sie „Blood Rage“, welches John nachwievor sehr mag. René und Ralf konnten seine Begeisterung nicht im gleichen Umfang teilen…

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Spielabend, 12.04.

14. April 2016

Manfred zeigte Andreas und mir das Spiel „Imhotep“ vom Kosmos Verlag. Es gibt vier Baustellen, die wir mit unseren Holzwürfeln beliefern. Die Aktionsmöglichkeiten sind eingängig: Ich lege Würfel in mein Lager, lege von dort einen auf eines der Schiffe oder bewege eines der Schiffe zu eine der Baustellen. Die dort verbauten Würfel bringen in unterschiedlicher Weise Punkte. An einer weiteren Anlegestelle sind Sonderkarten zu ergattern, die die Aktionen verändern können oder Zusatzpunkte am Ende bescheren.
Es ging flott, sieht vom Material schön aus und gefiel uns allen gut!

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Danach spielten wir „Die Portale von Molthar“ von Amigo. Es erschien schon im letzten Herbst und rutschte bei mir durch den Rost. Bei dem kleinen Kartenspiel geht es darum, Fantasywesen mittels Kartenkombinationen zu sammeln. Die bringen ihrerseits besondere Effekte oder Siegpunkte. Die Karten sind ansprechend gestaltet. Es spielt sich zügig und konnte uns überzeugen!

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Anschließend kam mit „Römisch Pockern“, ebenfalls von Amigo, ein weiterer Titel aus ihrer kleinen Reihe auf den Tisch. Die Würfel zeigen die römischen Zahlen eins, fünf und zehn. In sieben Runden versucht jeder, eine aufsteigende Reihe von Werten zu erwürfeln. Zur Unterstützung hat jeder sechs Sonderaktionen. Eine nette kurzweilige Zockerei!

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„Happy Birthday“ von Kosmos probierten wir als nächstes. In der Variante zu dritt wird ein Spieler von den anderen mit zwei Karten beschenkt. Diese zeigen alle möglichen Dinge oder Situationen, welche als Geschenk denkbar sein können. Ziel ist es, dass der beschenkte eines als Lieblingsgeschenk an nimmt und eines völlig ablehnen soll. Diese Karten werden dann von den schenkenden als Punktkarten gesammelt. Eine sehr witzige Idee! Es ist schnell zu verstehen sorgte für viel Vergnügen! Später spielten wir es noch in großer Runde mit dem Nebentisch zusammen. In dieser Konstellation versuche ich nur eines der beiden Ziele zu erreichen.

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Gerhard, Lucas und Ralf spielten „Die Burgen von Burgund – Das Kartenspiel“. Stefan Feld setzte sein großes Brettspiel in ein kleines Kartenspiel um. Dies ist deswegen nicht minder anspruchsvoll und so saßen die Jungs dann auch fast den ganzen Abend daran. Wie es ankam, kann ich gar nicht sagen, mir persönlich machte es in einer Zweierpartie Spass.

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In der Küche zeigte Sune Ralf und René zuerst „Koba Yakawa“ vom Heidelberger Spieleverlag. Ein schnelles und einfaches Zockerspiel!

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Im Anschluss spielten sie „Oh my Goods“ von Lookout Spiele. Bei diesem Kartenspiel will jeder Gebäude ins Spiel bringen und möglichst geschickte Produktionsketten aufbauen. Vielseitig und spannend! Was in einem kleinem Kartenspiel an Spieltiefe stecken kann, erstaunlich…

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Sune machte sich vom Acker und so spielten René und Ralf noch eine Runde „Revolte in Rom“, 2005 bei Queen Games erschienen. Dieses reine zweier Spiel ist eine Mischung aus Würfel- und Kartenspiel. Um die Karten ins Spiel zu bringen, müssen sie bezahlt werden. Für ihre Aktivierung ist ein passender Würfelwurf nötig. Dann bringen sie Punkte oder stänkern beim Gegenspieler. Ein solides Kleinod!

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